Monat: Januar 2022

Tipps zum Renovieren und Energiesparen für Haus und Wohnung vom Makler

Wer es in der Winterzeit angenehm warm haben möchte, sollte für ein gesundes Raumklima sorgen. Denn eine optimale Luftfeuchtigkeit, ausreichend Frischluft und wohlige Wärme sind ein starkes Trio: Sie halten in der dunklen Jahreszeit einerseits gesund und senken andererseits die Heizkosten. Öffnen Sie die Fenster fünf bis zehn Minuten und sorgen Sie am besten für Durchzug. Gekippte Fenster lassen die Wohnung auf Dauer auskühlen und sind kein wirksames Mittel gegen Schimmelpilze.  Vor allem in der Heizsaison sorgt trockene Raumluft für gereizte Schleimhäute. Damit einhergehend steigt das Erkältungsrisiko. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 50 Prozent betragen. Wer ein Glas Wasser auf oder an die Heizkörper stellt, erhöht die Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

Eine energetische Modernisierung ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Doch für Eigenheimbesitzer gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den finanziellen Kostenaufwand deutlich senken. Wir geben Ihnen einen Überblick. Zudem erfahren Sie, warum sich besonders Frühling und Sommer für energetische Sanierungsmaßnahmen eignen, was genau ein Blower-Door-Test ist und wie Sie einen guten Energieberater finden.

Viele Hausbesitzer schrecken aus wirtschaftlichen Gründen vor einer energetischen Modernisierung zurück, denn die Investitionssumme ist häufig sehr hoch. Doch einerseits rentieren sich solche Baumaßnahmen nach einigen Jahren und andererseits gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den Kostenaufwand überschaubar machen. Immonet gibt einen Überblick der Finanzierungsmöglichkeiten.

Heizungen unterscheiden sich nicht nur anhand ihrer Energiequelle, sondern auch durch ihre Kosten. Die Forderung, Energie zu sparen, ist gesetzlich verankert und angesichts des Klimawandels so präsent wie nie. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Vor- und Nachteile verschiedene Heizungsarten und Brennstoffe mit sich bringen und welche Fördermöglichkeiten Sie bei der Neuplanung oder Heizungsmodernisierung in Anspruch nehmen können. Hersteller und Gesetzgeber empfehlen die regelmäßige Wartung von Heizungsanlagen. Ein Heizkessel mit Brenner, Regelung und Anbauteilen ist mit dem Motor eines Autos zu vergleichen – bei gleichen Betriebszeiten würde der Wagen jährlich rund 100.000 Kilometer zurücklegen

Aus Sicherheitsgründen sollten Heizungsanlagen vom Fachmann gewartet werden. Allein durch die Reinigung der Heizflächen im Brennraum rentiert sich die professionelle Wartung: Im Heizgerät verursacht jeder Millimeter Rußbelag auf den Wärmetauscherflächen einen um fünf Prozent höheren Brennstoffverbrauch. Natürlich ist auch die Betriebssicherheit eines regelmäßig gewarteten Heizgerätes höher: Wer will schon in der kalten Jahreszeit auf Zimmerwärme und warmes Wasser verzichten?

Quelle: immonet

Die Mietkaution oder Mietsicherheit

Eine Mietsicherheit (Kaution) dient der Sicherung von Ansprüchen des Vermieters aus dem Mietverhältnis.

Ohne die Berechnung von Betriebskosten ist die Höhe einer Kaution beschränkt auf maximal 3 Kaltmieten. Bei einer bar zu zahlenden Kaution kann der Mieter in bis zu 3 Raten die Kaution beim Vermieter hinterlegen. Die erste Rate der Kaution für den Vermieter ist im ersten Mietmonat im Voraus fällig.

Seit Mai 2013 kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen, wenn der Mieter mit der Zahlung von zwei der insgesamt drei Kautionsraten in Verzug ist.

Der Vermieter muss das Geld bei einem Kreditinstitut „zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz“ anlegen.

Der Vermieter muss die Kaution getrennt von seinem Vermögen hinterlegen, um es unberechtigtem Zugriff durch möglicherweise Gläubiger des Vermieters zu schützen. Die Zinsen für die Mietkaution sind durch den Vermieter jährlich auszuschütten, wirken aber Kautionserhöhend, da sie nicht ausgezahlt werden. Ein Rückbehaltungsrecht hat der Vermieter nur in der Höhe, in der er noch Forderungen an den Mieter hat. Über diese muss er baldmöglichst abrechnen. Es stimmt nicht, dass der Vermieter Anspruch darauf hat, sich mit der Kautionsabrechnung und -rückzahlung grundsätzlich 3 oder sogar 6 Monate Zeit zu lassen!

Es gibt Gerichtsurteile, die eine Rückbehaltunszeit durch Vermieter von der Kaution bei maximal 3 Monaten oder längstens auch 6 Monaten sehen. Und auch die vollständige Kaution ist nicht davon betroffen, sondern nur der Part an möglicherweise noch ausstehenden Betriebskosten bei Beendigung des Mietverhältnisses. Zum Beispiel darf auch gar nichts zurückbehalten werden, wenn die letzte Betriebskostenabrechnung ein Guthaben ergab.

Der Vermieter muss Auskunft über Art der Anlage der Kaution und deren Verbleib geben. Die Vertragsparteien können statt einer Barkaution vereinbaren, dass der Mieter einen Bürgen stellt oder eine Bankbürgschaft beibringt. Auch in diesem Fall darf die Höhe nicht das Dreifache einer Netto-Monatsmiete übersteigen, erst recht nicht, wenn die Bürgschaft zusätzlich zu einer Bar-Kaution gestellt wird. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz macht die Rechtsprechung allerdings, wenn eine zusätzlichen Bürgschaft nicht vom Vermieter gefordert, sondern vom Mieter bzw. vom Bürgen angeboten wird.

Genauere Informationen zu verschiedenen Rechtslagen in Sachen Mietkaution finden Vermieter und Mieter beispielsweise auf den Seiten von Mietervereinen.

Gründe für Social Media und Tipps für einen erfolgreichen Einsatz

Hier eine kleine Auswahl, warum Social Media wichtig ist und das nicht nur für große Unternehmen:

Wiedererkennungswert

Je mehr Bezug ein Kunde zu einem Unternehmen hat, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass ein Kontakt hergestellt wird. Das erreicht man durch einen Wiedererkennungswert.

Kundenloyalität

Auch bestehende Kunden darf man nicht aus dem Fokus verlieren. Je öfter ein Bestandskunde von seinem Unternehmen hört bzw. liest, desto größer ist die Kundenbindung.

Interaktion steigern

Eine aktive Social Media Plattform schafft für Kunden und potenzielle Kunden eine Handlungsbereitschaft. Und da ist es egal, ob man für den Newsletter wirbt, eine Veranstaltung oder eben ein Produkt zu kaufen. Wenn das Unternehmen auf der Social Media Plattform attraktive Gelegenheiten für Kunden bereitstellt, werden sie früher oder später darauf reagieren und das nutzen.

Die Conversion Rate steigern

Unternehmen, die sich auf Social Media Plattformen präsentieren, sind für Kunden deutlich präsenter und gewähren mehr Einblicke, als dem sich verschließende Firmen. Das kommt auf Dauer symphatisch rüber und erhöht die Conversion Rate, also das Verhältnis von Besuchern der Website zu Abschlüssen auf der Website.

Kompetenzsteigerung

Die Teilnahme an der Diskussion in sozialen Medien steigert auch die Wahrnehmung der Kunden, als kompetenter Ansprechpartner zu gelten. So bringen Unternehmen Interessenten dazu, Follower zu werden und die Reichweiten zu steigern.

Sie sparen Marketingkosten

Social Media kostet Zeit und Geld. Aber es ist im Vergleich immer noch kostengünstig und im Vergleich zu klassischen Medien unschlagbar. Wer es sich leisten möchte, kombiniert Beides. Selbst kleinste Unternehmen können über Social Media zielgerichtet arbeiten und erfolgreich sein und das bei kleinsten Marketingbudgets. Mit einer guten Strategie/Vorgehensweise hält sich der Aufwand in Grenzen.

Website Traffic wird gesteigert

Es ist kein Geheimnis. Social Media steigert den Website Traffic und erhöht die Conversion Rates. Eine ausgeklügelte Strategie zieht Besucher auf die eigene Website und das wird auch von Suchmaschinen registriert und zieht in die Bewertung einer Website ein. Wenn Sie also Ihren Social Media Kanal gut bespielen und den Traffic erhöhen, steigert das Ihre Wichtigkeit bei Suchmaschinen Das sind wirksame Social Signals.

Verbesserte Kundenkommunikation

Da Sie auf den Social Media Kanälen weitestgehend öffentlich mit Nutzern kommunizieren, verbessert sich Ihre Sympathie und Wahrnehmung. Sie haben die Möglichkeit, den Dienst am Kunden positiv zu betonen. Sie können auch negative Kundenerlebnisse in eine positive Wahrnehmung drehen, wenn Sie sich öffentlich der Beschwerde eines Kunden annehmen und Lösungen anbieten. So drehen Sie vermeintlich schlechte Erfahrungen durch Ihre Kümmerermentalität ins Positive. Und auch Lob und Anerkennung für das Unternehmen lassen sich verstärken, in dem Sie positive Kommentare weiter teilen.

Analysefunktionen nutzen

Social Media Plattformen bieten teils umfangreiche Analysetools, die es erlauben, Wünsche, Bedürfnisse oder Meinungen von Nutzern zu erfahren und damit kann man Anzeigenkampagnen noch relevanter einsteuern und Ergebnisse erzielen.

Tipps für den Auszug – was bei der Wohnungsübergabe zu beachten ist

Die Übergabe der Wohnung

Es ist soweit und Sie haben endlich ein neues Zuhause gefunden? Dann ist die Wohnungsübergabe Ihr letzter und wichtigster Pflichttermin mit Ihrem alten Vermieter und dann geht es auf in die neue Wohnung. Was ist zu beachten und zu tun, damit die Übergabe der alten Wohnung an den Vermieter ordnungsgemäß erfolgt, Sie Ihre Kaution zurückerhalten und sich alle Parteien trennen ohne nachfolgende Klärungsbedarfe?

Ihre bisherige Wohnung ist gekündigt und Sie haben Ihr Umzug in die neue Wohnung ist vollständig erfolgt? In Hamburg ziehen jedes Jahr Tausende von Menschen in neue Wohnungen um. Damit alles geregelt hinter sich gelassen werden kann und es mit dem alten Vermieter im Guten auseinander geht, müssen nach dem Umzug noch ein paar kleine Hürden genommen werden: Denn eine vollkommen unrenovierte oder mangelhafte Wohnung sieht natürlich kein Vermieter gern – unter Umständen muss der Mieter seine alte Wohnung bis zu einem bestimmten Grad sogar renovieren. Grundsätzlich ist der Mieter verpflichtet, die Wohnung entsprechend der im Mietvertrag getroffenen Vereinbarungen an den Vermieter zurückzugeben und darüber muss man sich schon beim Einzug klar sein. Aber wer nimmt es schon so genau, wenn es doch eine neue Wohnung zu beziehen gilt und man endlich alles geschafft haben möchte.

Zuerst muss die Wohnung sowie die dazugehörigen Keller- und Dachbodenräume oder auch die Garage vollständig geräumt werden. Wenn die Wohnung leer ist, müssen Sie in den meisten Fällen alles putzen und fegen, damit eine „besenreine“ Übergabe gesichert ist! Im Mietvertrag sollte geklärt sein, ob die Wände neu gestrichen werden müssen und Bohrlöcher gestopft werden sollen.

WICHTIG: Es gibt darüber hinaus eine sogenannte Rückbaupflicht, die für den Mieter gilt. Selbst getroffene Baumaßnahmen, wie zum Beispiel ein Fliesenboden, den der Mieter in Eigenregie verlegt hat, müssen im Zweifelsfall rückgängig gemacht werden – sofern der Vermieter nicht ohnehin mit den Änderungen einverstanden ist. Dieses sollte man vorher mit der gebotenen klaren Kommunikation freundlich klären. 

ACHTUNG: Wenn der Vermieter bei der Übergabe nicht gemeldete Mängel feststellt oder Rechnungen (zum Beispiel angefallene Nebenkosten) zum Ende des Mietvertrags nicht beglichen sind, kann er die Mietkaution einbehalten.

Bei der Wohnungsendabnahme sollte, um Klarheit zu schaffen, unbedingt durch den Vermieter oder durch seinen beauftragten Hausbetreuer ein Übergabeprotokoll oder Abgabeprotokoll erstellt werden, in dem der gesamte Zustand der Wohnung mit etwaigen Mängeln oder Sonderausstattungen genauestens festgehalten wird. Auch Streitpunkte werden hier dokumentiert. Dieses Protokoll sollte dann sowohl von der Person, die die Endabnahme durchgeführt hat, als auch von Ihnen als Mieter überprüft und unterschrieben werden. Es dient auch der Beweisführung im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung.

Was soll alles im Übergabeprotokoll stehen? 

Im Protokoll sollten zum Beispiel sämtliche Zählerstände von Heizungen, Wasseruhren sowie Stromzählern und der Zustand der einzelnen Wohnräume notiert werden. Außerdem sollten Mängel und Schäden in der Wohnung vermerkt werden, damit der Vermieter im Bilde ist. Auch die Anzahl der Wohnungsschlüssel sollte im Übergabeprotokoll erfasst werden.

Genügt es, die Wohnungsschlüssel einem Nachbarn zu übergeben? 

Bei der Rückgabe der Wohnung müssen sämtliche Wohnungs-, Keller- und Garagenschlüssel, die auch im Protokoll vermerkt sind, zurückgegeben werden, und zwar direkt an den Vermieter oder seinen gesetzlichen Vertreter. Die Übergabe der Schlüssel an den nachfolgenden Mieter oder einen Nachbarn genügt nicht. 

Der Vermieter will schließlich die Kontrolle über das Geschehen im Haus und die Sicherheit behalten. 

Wann soll die Wohnungsübergabe erfolgen? 

Eine Übergabe der neuen Wohnung mit Aushändigung der Schlüssel sollte erst dann stattfinden, wenn beide Parteien die Mietverträge unterschrieben haben und eine vertragliche Vereinbarung hinsichtlich der Mietkaution getroffen wurde.

Immobilienmakler und Hausverwalter in Hamburg

Ihre HausCompany gehört zu den Immobilienfirmen in Hamburg, die für fachkundige, seriöse und erfahrene Immobilienbewertung und Immobilienverkauf in der Stadt Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stehen. Als Immobilienagentur bieten wir Ihnen rund um die Immobilie Immobilienmakler, Hausverwaltung und Hausmeisterdienste aus einer Hand.

Unsere Stärke ist eine individuelle und persönliche Betreuung und Beratung, eine langjährige und umfangreiche Erfahrung, sowie unsere fachliche Qualifikation auf dem Immobilienmarkt und dem Dienstleistungssektor. Als Immobilienagentur in Hamburg und Seevetal sind wir auf Wohnimmobilien in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein spezialisiert und ganz egal, ob es sich um Haus, Grundstück oder eine Wohnung handelt.

Auch für Vermieter sind wir Ansprechpartner Nummer eins, denn fair geht vor: wir erheben für die Vermarktung und Vermietung Ihrer Wohnung ein Honorar von 1 Nettokaltmiete. Das rechnet sich und ist im Vergleich ein tolles Angebot. So unterstützen wir Sie als qualifizierte Makler mit Sitz in Seevetal professionell beim Verkauf oder der Vermietung Ihrer Immobilie in Hamburg, Seevetal und Schleswig Holstein.

Vertrauen ist wichtig – aber die Zahlen müssen auch stimmen

Sie möchten Ihre Immobilie in Hamburg oder Seevetal verkaufen? Vielleicht suchen Sie ein Maklerunternehmen, das den Verkauf ihrer Immobilie nicht nur als schnelles Geschäft sieht, sondern auch Ihre Individuellen Wünsche berücksichtigt.

Wir bieten Ihnen neben fairen Konditionen auch immer eine individuell abgestimmte Verkaufs- oder Vermietungsstrategie Ihrer Immobilie an. Denn nur zufriedene Kunden empfehlen uns weiter und nur zufriedene Kunden bleiben uns als Kunden erhalten!
Eine ehrliche und transparente Zusammenarbeit ist für uns die Grundlage des Erfolges.
Wir ste­hen Ihnen als Immobilienmakler hier in Seevetal oder Hamburg per­sön­lich, engagiert und lösungs­ori­en­tiert zur Seite!

Mietausfallversicherung – was man gegen zahlungsunwillige Mieter oder sogar Mietnomaden unternehmen kann

Wer Vermieter einer Wohnung ist, rechnet normalerweise damit, dass sein Mieter jeden Monat dieselbe Summe zahlt und das die Miete auch pünktlich eingeht. Diese planbaren Einnahmen machen das Investment in eine Immobilie erst attraktiv und für viele Vermieter ist das auch persönlich wichtig, weil auch ein Vermieter Verpflichtungen hat. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Mieter seine Miete nicht begleicht.

Geschieht das, weil er seinen Job verloren hat oder die Zahlung schlichtweg vergessen hat, lässt sich das Problem meistens mit einem Gespräch beheben. Doch es gibt auch Mieter, die mutwillig nicht zahlen – und diese Situation bis zur Räumungsklage eskalieren lassen. Sogenannte Mietnomaden haben aus dieser Taktik sogar ein Lebensmodell gemacht und lassen die Wohnung oft verwüstet zurück.

Mithilfe einer Mietausfallversicherung können Sie sich gegen ausbleibende Mieten absichern – und den Schutz, wenn Sie möchten, auf Sachschäden ausweiten. Doch die Versicherung hilft nur in bestimmten Fällen. t-online erklärt Ihnen, was die Versicherung abdeckt und ob sie sich überhaupt lohnt.

Was ist eine Mietausfallversicherung?

Mit einer Mietausfallversicherung können Sie sich als Vermieter gegen Mietausfälle wappnen. Für Mietausfälle kann es viele Gründe geben – der naheliegendste ist ein zahlungsunwilliger Mieter.

In der Regel deckt der Versicherer einen Mietausfall von drei bis höchstens sechs Monaten ab. Die Mietausfallversicherung ersetzt in diesem Zeitraum die Kaltmiete und die anfallenden Nebenkosten.

Doch Sie können als Vermieter auch von anderen Kosten als Mietausfall betroffen sein, etwa aufgrund von Sachschäden an der Wohnung, die der Mieter mutwillig und vorsätzlich herbeigeführt hat. Im schlimmsten Fall können Sie auf sogenannte Mietnomaden hereingefallen sein, die oft nicht nur keine Miete zahlen, sondern auch die Wohnung derart verwüstet zurücklassen, dass sie renoviert werden muss.

Die Schäden, die durch Mietnomadentum entstehen, müssen in der Police allerdings explizit als eingeschlossen vermerkt sein, damit die Versicherung greift. Denn streng genommen erstreckt sich eine Mietausfallversicherung nur auf den finanziellen Schaden, der entstanden ist, weil der Mieter nicht zahlt.

Wie funktioniert eine Mietausfallversicherung?

Die Mietausfallversicherung wird in der Regel abgeschlossen, bevor das neue Mietverhältnis beginnt. Notwendige Bedingung dafür, dass Sie überhaupt eine Mietausfallversicherung abschließen können, ist eine erfolgreiche Bonitätsprüfung des Mieters.

Die Versicherungslaufzeit liegt normalerweise bei zwölf Monaten, gezählt wird ab Beginn des Mietverhältnisses. Sollte nach Ablauf des ersten Jahres der Mieter plötzlich nicht mehr zahlen können, greift die Versicherung üblicherweise nicht mehr.

Der Versicherer zahlt erst dann, wenn der Vermieter die Mietkaution zur Deckung der Kosten aufgebraucht hat. Hat der Mieter eine Haftpflichtversicherung, die Schäden an gemieteten Sachen einschließt, übernimmt zunächst diese die Schäden. Die Mietausfallversicherung kommt dann erst zum Tragen, wenn der Mieter keine Haftpflichtversicherung besitzt.

Manche Mietausfallversicherungen greifen sogar erst, wenn das Mietverhältnis gekündigt ist. Außerdem müssen Sie zunächst alle rechtlichen Schritte gegen den Mieter eingeleitet haben, um dessen ausstehende Mietzahlungen einzutreiben. Sie müssen ihn also abgemahnt haben und eine Räumungsklage eingereicht haben.

Was deckt eine Mietausfallversicherung ab?

Die klassische Mietausfallversicherung deckt nicht gezahlte Mieten ab. Doch Sie können den Versicherungsschutz erweitern auf Sachschäden, die etwa entstehen, wenn der Mieter Ihre Wohnung verwahrlosen lässt.

Diese erweiterte Form wird oft auch Mietnomadenversicherung genannt. Mietnomaden sind Mieter, die vorsätzlich die Miete nicht zahlen und erst nach einer Räumungsklage ausziehen, ohne die Mietschulden zu begleichen. In der nächsten Wohnung setzen sie dieses Verhalten fort. Häufig hinterlassen Mietnomaden eine verwüstete Wohnung, da sie sich für diese nicht verantwortlich fühlen.

Die Mietnomadenversicherung sichert Sie auch gegen Kosten für eine Desinfektion bei Ungezieferbefall ab, die der Mieter verursacht hat, weil er die Wohnung verwahrlosen ließ. Auch, wenn der Mieter beim Auszug nicht alle Gegenstände mitnimmt oder Einrichtungsgegenstände zerstört zurücklässt, sind Sie versichert.

Ebenso sind Einlagerungskosten für einen Zeitraum von drei Monaten abgedeckt, die entstehen, wenn Sie Gegenstände wegen einer Renovierung auslagern müssen. Und auch die Renovierung der Wohnung ist mitversichert, meistens für einen Zeitraum von drei Monaten.

Welche Summe deckt eine Mietausfallversicherung ab?

Leider schrumpft die Versicherungsleistung bei genauerem Hinsehen oft schnell zusammen. Meist deckt die Versicherung höchstens zwölf Monatsmieten ab, oft gedeckelt auf einen Höchstbetrag zwischen 5.000 und 20.000 Euro. Sachschäden können Sie in der Regel bis zu 30.000 Euro absichern.

Manchmal müssen Sie auch eine Selbstbeteiligung von drei Monatsmieten zahlen oder sich mit rund 20 Prozent beteiligen – in der Praxis werden also statt zwölf eigentlich nur neun Monatsmieten abgesichert.

Bis die Versicherung einspringt, müssen Sie die Kaution, die der Mieter hinterlegt hat, zunächst aufbrauchen und die erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet haben. Die Kosten eines Rechtsstreits werden aber meistens nicht abgedeckt – es sei denn, Sie haben diesen Schutz explizit dazugebucht. Es gilt also: Bevor Sie eine Mietausfallversicherung abschließen, sollten Sie genau das Kleingedruckte lesen.

Was kostet eine Mietausfallversicherung?

Wenn Sie sich nur gegen den Mietausfall absichern wollen, zahlen Sie rund 60 bis 100 Euro im Jahr. Doch umfangreichere Versicherungen können bis zu 300 bis 400 Euro jährlich kosten.

Sie können die Versicherungskosten zwar nicht auf den Mieter umlegen, allerdings können Sie sie als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Quellen: t-online, immonet, Gebäudeversicherung.net, Verivox

Den Preis falsch ansetzen – einer der folgenreichsten Fehler eines privaten Immobilienverkaufs ohne Immobilienmakler

Der erste und entscheidende Schritt für den Immobilienverkauf ist das Festsetzen des gewünschten Verkaufspreises einer zu verkaufenden Immobilie. Zu welchem Preis die Immobilie angeboten werden kann, ist ausschlaggebend für den Erfolg des Immobilienverkaufs. Zu diesem Prozess informieren wir unsere Kunden ausführlich und legen der zu erzielenden Verkaufspreis ihrer Immobilie gemeinsam fest, denn es muss ja unter anderem eine professionelle Marktwertanalyse erfolgen, um einen marktgerechten Preis für den Immobilienverkauf zu finden, der auch den Immobilienverkäufer erfreut. Das ist Teil unseres Leistungspakets.

Privatverkäufer sind Immobilienverkäufer, die ihre Immobilie nicht durch einen Makler vermitteln lassen, sondern den Verkauf selbst organisieren und auch den Preis, oft Wunschpreis, selbst ermitteln. Dieser Wunschpreis liegt häufig zu hoch oder viel zu niedrig. Privatverkäufer unterschätzen häufig die zentrale Wichtigkeit des korrekten Angebotspreises für den erfolgreichen Verkauf.

Die Immobilie zu günstig anbieten und Geld verlieren

Oft bieten Verkäufer ihre Immobilien unter Marktwert an, ohne es zu wissen, weil einfach die Marktkenntnis fehlt und diverse wertsteigernde Tatsachen nicht berücksichtigt wurden. Natürlich ist mit einem niedrigeren Preis als Marktüblich dann relativ schnell ein Käufer gefunden – häufig noch bevor die Immobilie auf den üblichen Portalen inseriert wurde, aber die Verkäufer verkaufen ihre Immobilie unter Marktwert und verlieren einiges an Rendite.

Den Preis zu hoch ansetzen und keinen Verkaufserfolg

Der andere Fehler ist weit weniger offensichtlich für den Immobilienverkäufer, aber oft wählen Privatverkäufer einen besonders hohen Preis, da Sie sich beim Marktwert unsicher sind und sie auf gar keinen Fall Geld verlieren wollen, frei nach dem Motto: „Runter kann ich immer noch gehen!“ So kann ich mir sicher sein, dass ich nicht zu günstig verkaufe.“ Leider führt aber auch diese Strategie häufig dazu, dass die Immobilie letztlich unter Marktwert verkauft wird oder viel zu wenige Interessenten für die Immobilie erreicht werden. Zu Anfang einer Vermittlung werden die meisten Interessenten erreicht und man erhält die höchste Aufmerksamkeit, da eine neue Immobilie in den Verkauf kommt und eine gewisse Anzahl an Kaufinteressenten für Haus oder Wohnung nach immer aktuellen Immobilienangeboten suchen. Ist der Preis viel zu hoch angesetzt, spricht man damit ein Käuferklientel an, das sehr hohe Erwartungen an das zu verkaufende Objekt hat. Diese Interessenten sind nach den Besichtigungen häufig enttäuscht, da sie bei diesem hohen Preis mehr erwartet haben. Die Kaufinteressenten, für die die Immobilie geeignet ist, melden sich gar nicht erst auf das Inserat, da es das eigene Budget überschreitet.

Zu diesem Zeitpunkt geht dann der Immobilienverkäufer mit seinem Verkaufspreis runter. Mit dem günstigeren Preis können nun zwar die passenden Kaufinteressenten angesprochen werden, durch die Preissenkung und die jetzt längere Dauer des Immobilieninserats kommt es aber gleichzeitig zum Ladenhütereffekt, weil sich Kaufinteressenten von dieser Immobilie abwenden, die schon lange auf dem Markt ist und deren Preis immer (wieder) gesenkt wurde. Es drängt sich bei den Käufern der Eindruck auf, dass das Objekt einen Haken haben muss und das führt oft dazu, dass die Immobilie letztlich doch unter Marktwert verkauft wird.

Den richtigen Preis festlegen

Mit dem richtigen Preis in den Verkauf zu starten ist von hoher Bedeutung für den Erfolg des Verkaufs. Viele Privatverkäufer bedienen sich interaktiver Rechner im Internet, um den Marktwert ihrer Immobilie zu bestimmen. Diese Rechner sind relativ ungenau und verschätzen sich gerne mal um mehrere hunderttausende Euro. Verlassen Sie sich da lieber auf den Immobilienprofi vor Ort mit seiner Expertise! Es empfiehlt sich also, Geld in eine professionelle Marktwertermittlung zu investieren. Die Kosten machen sich bezahlt, da so eventuell hohe Verluste abgewendet werden können.


Wenn auch Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten und kein Geld verschenken wollen, sind wir der richtige Partner für Sie. Setzen Sie sich jederzeit mit uns in Verbindung. Vollkommen unverbindlich stellen wir Ihnen unsere Leistung vor.

Verwaltung von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien mit einer zuverlässigen Hausverwaltung

Sie wissen aus Erfahrung, dass eine gewissenhafte Hausverwaltung notwendig ist, um Werterhalt und Wertsteigerung einer Immobilie zu erzielen und es genau aus diesen Gründen sinnvoll ist, eine Hausverwaltung damit zu beauftragen. Das spart Ihnen am Ende der Rechnung nicht nur Geld, sondern auch sehr viel Nerven und Zeit!

Ein Grundstückseigentümer oder Immobilienbesitzer ist schnell bei der Selbstverwaltung seiner Immobilie mit fachlichen Anforderungen konfrontiert, denen er nur mit einem großen Zeitaufwand und einer längeren Einarbeitungszeit gerecht werden kann. Grundstücksnachbarn, Mietgesetze, Mieter und Mietervereine tragen ihren Teil dazu bei, dass eine Hausverwaltung ganz schnell einmal zeitintensiver und aufwändiger wird, als ursprünglich vermutet.

Es könnten eine Vielzahl von Fehlentscheidungen getroffen werden, die durchaus auch nachhaltige Auswirkungen auf den Bestand von Mietverhältnissen haben und eventuell über lange Zeiträume finanzielle Einbußen zur Folge haben, wenn es zu Sanierungsstaus, Rechtsstreitigkeiten oder Mietleerständen kommt. Die Auswirkungen durch Verwaltungsfehler bei Verschleppung und so weiter können sehr unangenehm werden. Die Verwaltung Ihrer Immobilie kosten Sie in jeden Fall Zeit, die Sie sinnvoller nutzen können und sich auch viel Geld sparen!

Eine umfangreiche Hausverwaltung kann folgende Leistungen beinhalten

  • sorgfältige Vorauswahl von Mietern mit entsprechenden Prüfungen
  • Abschluss von Mietverträgen und Verhandlungsgespräche
  • Wohnungsübergaben und Wohnungsabnahmen mit Protokollführungen
  • Mietenbuchhaltung und Mieteingangskontrollen der Mieter
  • Erstellung von Heizkostenabrechnungen und Betriebskostenabrechnungen nach neuesten gesetzlichen Vorgaben
  • Abwicklung des kompletten Zahlungsverkehrs für den Vermieter
  • Mahnverfahren bei säumigen Mietern
  • außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung Ihrer Interessen
  • Mediationsverfahren mit potenziellen Konfliktführern 
  • umfassende Korrespondenz mit allen Vertragspartnern, Handwerkern, Behörden und auch den Mietern
  • Regelmäßige Begehungen Ihrer Immobilie und technische Prüfungen
  • Vorbereitung von Instandsetzungsmaßnahmen und deren Durchführung, sowie Abschlussprüfung
  • Eigentümerabrechnungen, mit der Darstellung aller Einnahmen und Ausgaben, in regelmäßigen Abständen

 Eine transparente Bewirtschaftung durch ein professionelles Wohnungsverwaltungsunternehmen ist mehr als empfehlenswert.

Tipps, wie Sie als Vermieter einen guten Mieter finden – wir empfehlen aber trotzdem für Vermieter den Immobilienmakler zu beauftragen

Solvent, umgänglich und zuverlässig – jeder Vermieter möchte einen angenehmen Mieter für sein Objekt finden. Es gibt Vermieter, die die Vermietung Ihrer Wohnung selbst übernehmen und sich auf verschiedenen Wegen einen Mieter für Ihre Wohnung suchen. Wir haben ein paar Tipps für Vermieter den richtigen Mieter zu finden. Man kann natürlich nie ganz ausschliessen, dass das Mietverhältnis irgendwann einmal nicht mehr so gut ist, aber der erste Eindruck zählt und gegebenenfalls bestätigt sich der erste Eindruck und es kommt zu einem guten dauerhaften Mietverhältnis. So wie es sich ein Vermieter wünscht.

Aus den vielen Interessenten den aufzuspüren, der pünktlich zahlt und pfleglich mit der Wohnung umgeht, ist eine Herausforderung. Diese Tipps sollen Ihnen dabei helfen, vernünftige Mieter zu finden.

Eine angemessene Miete ist der erste Schritt auf der Suche nach einem zuverlässigen Mieter. Fällt sie zu niedrig aus, müssen Sie mit vielen Anfragen rechnen – auch von nicht solventen Interessenten. Begehen Sie jedoch nicht den Fehler, zu viel Geld zu fordern. Damit schrecken Sie passende Bewerber ab oder sorgen dafür, dass die Mieter schnell wieder ausziehen. Ein Auszug der Anwohner ist häufig mit Mietausfällen verbunden. Außerdem gilt in manchen Städten die Mietpreisbremse. Dort können Sie die Miete nicht beliebig hoch festsetzen. Ein Immobilienmakler wäre Ihnen bei der Mietfindung durch seine Expertise behilflich und findet die optimale Miethöhe.

Informative und aussagekräftige Anzeigen sprechen potenzielle Kandidaten an. Vermitteln Sie alle Informationen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Nebenkosten, Stellplatz, Heizung, je detaillierter Ihre Angaben zum Mietobjekt sind, desto einfacher und passender lässt sich ein Mieter finden, weil der potenzielle Kandidat im Vorfeld seine Vorlieben schon feststellt. Qualitativ hochwertige und gut ausgeleuchtete Bilder wirken ansprechend und vermitteln den Interessenten einen ersten Eindruck. Preisen Sie nichts an, was nicht den Tatsachen entspricht. Den potenziellen Mietern wird auffallen, dass die Wohnung direkt an einer Straßenbahnlinie liegt, selbst wenn Sie in der Anzeige die ruhige Lage bewerben. Überlegen Sie sich, wer in die freie Immobilie einziehen soll und schneiden Sie die Anzeige auf die Zielgruppe zu. Schwebt Ihnen eine Familie vor, weisen Sie auf vorhandene Schulen und Kindergärten hin. Fragen Sie sich, wer am besten zu den anderen Anwohnern passen könnte. So können Sie Konflikten unter den Mietern vorbeugen.

Filtern Sie im Vorfeld aus Anfragen bei der Vermietung Ihrer Mietwohnung schon die nicht so geeigneten Kandidaten raus. So sparen Sie Aufwand bei den nachfolgenden Besichtigungen. Machen Sie sich im Vorfeld eine Liste der Kriterien, die für Sie wichtig sind. Laden Sie nur vielversprechende Bewerber ein. Die Wohnung sollte ansprechend hergerichtet sein, wenn die potenziellen Mieter sie betreten. Renovierungsarbeiten in der Wohnung sollten in jedem Fall schon erledigt sein und alles ordentlich aussehen. Möglicherweise noch anstehende Sanierungen schrecken solvente Mieter ab. Lüften Sie die Immobilie, damit schlechte Luft die Kandidaten nicht abschreckt. Besichtigungstermine bei Tageslicht sorgen für gute Lichtverhältnisse.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für jeden einzelnen Bewerber. Massenbesichtigungen und Besichtigungstermine unter 20 Minuten reichen meist nicht aus, um alle offenen Fragen zu klären. Der Rundgang dient nicht nur dazu, die Wohnung anzupreisen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die Interessenten besser kennenzulernen. Beim Small Talk erhalten Sie einen ersten Eindruck.

Fordern Sie Nachweise vom Mieter schon im Vorfeld. Der potenzielle Mieter macht beim ersten Gespräch einen guten Eindruck? Das ist kein Grund, nicht auch die Fakten zu prüfen. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihre Wahrnehmung mit Nachweisen abzugleichen. Seriöse Mieter werden diese bereitwillig an Sie aushändigen.

Mietinteressenten sind nicht zu einer Mieterselbstauskunft verpflichtet. Die meisten füllen sie aber ohne Einwände aus. Typische Angaben sind das Nettoeinkommen, der Beruf sowie der Arbeitgeber. Diese Fragen muss der Bewerber wahrheitsgemäß beantworten. Bei persönlichen Fragen darf er hingegen lügen, weil der Vermieter keinen Anspruch auf diese Informationen hat.

Fragen Sie nach Gehaltsnachweisen der letzten drei Monate, um herauszufinden ob der Bewerber über ein regelmäßiges Einkommen verfügt Achten Sie auf Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Eintritt oder Austritt aus dem Beschäftigungsverhältnis. Solche Angaben finden Sie auf Gehaltsabrechnungen. So können Sie einschätzen, ob der Mieter in der Lage ist, die Miete zu bezahlen und ob der Mieter in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis steht. Die Schufa Auskunft des Mieters ist bei Anmietung heutzutage selbstverständlich.

Ihnen fehlt die Zeit, Ihr Mietobjekt selbst zu vermietenWir übernehmen alle Leistungen für Sie und in der Regel ist das für Sie kostengünstiger, als die Vermietung in Eigenregie!

Steigende Mieten führen dazu, dass es immer schwerer wird, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Was hilft wirklich bei der Wohnungssuche und welche Faktoren können die Miete beeinflussen?

Es ist nicht mehr einfach, eine günstige Wohnung zu finden und mittlerweile muss man auch immer den einen oder anderen Abstrich machen, was Lage, Ausstattung oder Komfort der Wohnung angeht, um überhaupt an bezahlbaren Wohnraum zu kommen. Hier haben wir ein paar Tipps, die Ihnen dabei helfen können, doch noch eine günstige Wohnung zu finden.

1. Aushänge machen

Wenn Sie bereits wissen, in welchem Teil einer Stadt Sie eine Wohnung suchen, können Sie in der unmittelbaren Nachbarschaft der neuen Wohnung Aushänge machen. Achten Sie auf ein paar Kleinigkeiten:

Am Besten halten Sie sich kurz und nennen nur die wichtigsten Ansprüche an ihre neue Wohnung. Als Kontaktmöglichkeit sollte je nach Ihren Vorlieben eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben werden unter der Sie gut zu erreichen sind. Vielleicht platzieren Sie auch kleine Abreisszettel, so dass mögliche Tippgeber einfach Ihren Kontakt mitnehmen können.

2. Genossenschaft beitreten

Eine beliebte Variante, um beim Mietpreis zu sparen, ist die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft. Hierfür fallen zunächst Kosten ähnlich einer Kaution an, um Anteilseigner zu werden. Die Anteile einer Genossenschaft können je nach Mitgliederzahl zwischen mehreren hundert und einigen tausend Euro liegen – hierbei handelt es sich jedoch um eine langfristige Investition. Die Genossenschaften haben für Wohnungssuchende dann auch oft eine Warteliste, in der Sie im Laufe der Zeit auch mit der Dringlichkeit aufsteigen und somit gegenüber anderen Wohnungssuchenden einen kleinen Vorteil haben können.

Wenn Sie aus der Genossenschaft wieder austreten, werden diese Anteile wieder ausgezahlt. Durch die Mitgliedschaft stehen dem Anteilseigner Wohnungen offen, die meist eine geringere Miete als der Durchschnitt haben.

3. Eigeninitiative zeigen

Abseits von Genossenschaften kann es sich lohnen, bei größeren Hausverwaltungen oder Vermietern direkt nachzufragen, ob gerade Wohnungen frei sind. An vielen Häusern steht der Name der Verwaltung, oder aber Sie fragen Freunde nach den Kontaktdaten ihrer Vermieter. Diese Eigeninitiative kann auch mal Glück bringen, wenn man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Vermieter ist, freut dieser sich eventuell, eine Vermietungsanzeige und den damit verbundenen Aufwand einzusparen.

Achten Sie darauf, gut vorbereitet alles auf dem Schirm zu haben, was Ihre neue Wohnung mitbringen muss, damit der Vermieter auch die auf Sie zugeschnittene Wohnung parat hält.

4. Automatischen Alarm bei Immobilienportalen einrichten

Alle gängigen Immobilienportale bieten Ihnen die Möglichkeit, einen automatischen Alarm einzurichten. Das heißt, Sie werden direkt informiert, sobald eine neue Wohnung eingestellt wird, die Ihren Wünschen entspricht, zum Beispiel per Mail oder direkt als Pushnachricht auf dem Smartphone. Gerade günstige oder beliebte Wohnungen halten sich nur wenige Stunden auf den Portalen, bevor jemand Glückliches zuschnappt und der Inserent die Wohnungsanzeige wieder vom Markt nimmt.

5. Die alte Wohnung zum Tausch anbieten

Seien Sie proaktiv und bieten Sie Ihre aktuelle Wohnung zum Tausch an, statt auf das passende Angebot zu warten. So erreichen Sie mitunter Menschen, die ihre Wohnung noch gar nicht angeboten haben, weil sie erst sichergehen wollen, etwas Neues zu finden. Vielleicht haben Sie Glück und Ihre Wohnung entspricht in Sachen Größe oder Lage genau dem, wonach jemand anderes gerade sucht.

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial
Instagram