Auch Immobilienmakler und Hausverwalter kommen am Thema Corona und den Auswirkungen nicht vorbei

Januar 2022 und kein Ende der Corona Pandemie in Sicht. Auch Immobilienmakler in Hamburg kommen um das Thema Corona nicht herum, das ist klar. Aber dass die Corona Pandemie sogar Auswirkungen auf Mieter und Vermieter im mittelbaren Verhältnis hat ist erstaunlich.

Die für alle belastende Situation der Pandemie schlägt sich auch auf das Innenverhältnis von Mietern nieder.

Wohnen in Hamburg: Mieter streiten sich mehr seit Beginn der Pandemie

Die Corona-Pandemie bereitet auch Hamburger Mietern Konflikte. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmer will herausgefunden haben, dass es seit Pandemiebeginn immer öfter zu Streitereien unter Mietern kommt.

Bedingt durch Homeoffice und weniger Ablenkung und der für viele belastenden Situation sind Mieter immer reizbarer und dünnhäutiger geworden. Aufgrund der Situation gerät man also immer öfter mal aneinander und kleinste Anlässe von Lärm und anderen Störungen werden zum Anlass von Mieterbeschwerden genommen. In Fällen, die es sogar schon vor der Pandemie gab, erhärten sich die Streitsituationen sogar. Die Gelassenheit hat ein Ende. Mieterinnen und Mieter beschweren sich immer öfter, vor allem wegen Lärmbelästigungen will der Verband herausgefunden haben.

Der Verbandsdirektor erläutert, die Menschen hätten genug von Lockdown, Quarantäne und Testpflicht und sind aufgrund vieler Einschränkungen frustriert. Diesen Frust lassen sie vor allem an ihren Mitmietern aus. Durch mehr Homeoffice und weniger Freizeitabwechslung steigt das Konfliktpotenzial. Die Ungeduld wächst.

Man sollte also trotz aller erschwerten Bedingungen auch weiterhin versucht bleiben, Gelassenheit zu üben und nach Vorn zu blicken, wenn man nach der Pandemie nicht auch noch vor einem dauerhaften Nachbarschaftsstreit stehen möchte.

Quelle: NDR 90,3 Hamburg

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