Monat: Juli 2022

Strom und Heizkosten im Homeoffice

Warum Stromkosten im Homeoffice vielleicht ein Thema sind

Vor nur 3 Jahren waren Nutzer eines Homeoffice eher die Seltenheit in dessen Genuss nur wenige Arbeitnehmer kamen, da nicht nur die Arbeitgeber damit eher sperrig umgingen.

Firmen, die ihren Angestellten regelmäßiges Homeoffice einräumten, waren eher die Ausnahme und das in vielen Branchen, die es eigentlich gut einrichten konnten. Das hat sich in der vergangenen Zeit deutlich geändert, nicht zuletzt Dank der technischen bzw. digitalen Fortschritte. In Deutschland und in vielen anderen Ländern galt während der Corona-Pandemie zeitweise sogar eine Homeofficepflicht, die im März 2022 auslief. Viele Arbeitnehmer begrüßten die Möglichkeit, von daheim aus zu arbeiten, denn es gab keine langen Fahrtwege, kein Business-Outfit und zwischendurch konnte man schnell eine Waschmaschine laufen lassen.

Auch nach dem Auslaufen der Homeofficepflicht wird das Arbeiten von zuhause bei vielen Unternehmen praktiziert, zumindest oft in Teilen.

Allerdings gilt, wer mehr Arbeitszeit daheim verbringt, der verbraucht auch mehr Energie. Und das erzeugt zuhause mehr Kosten, vor allem vor dem Hintergrund extrem steigender Strom- und Gaspreise. Wir verraten ihnen, wie man im Homeoffice Strom sparen kann und den Geldbeutel schont. Übrigens spart es auch CO2 ein, sparsamer zu arbeiten. Strom sparen bedeutet nicht nur Kosten sparen.

Homeofficepauschale: Energiekosten als Arbeitnehmer von der Steuer absetzen

Um die erhöhten Energiekosten im Homeoffice weitestgehend auszugleichen und die Arbeitnehmer etwas zu entlasten wurden in Deutschland Homeofficepauschalen eingeführt. Diese Pauschale soll zusätzliche Kosten ausgleichen, die Arbeitnehmern bei der Arbeit von zu Hause entstehen – wie eben die höheren Heizungs- und Stromgebühren.

In Deutschland ist die Pauschale vorerst zeitlich begrenzt auf die Jahre 2020, 2021 und 2022.

Pro Tag Arbeit von zu Hause kann man fünf Euro ansetzen, maximal jedoch 600 Euro im Jahr. Die so erzielte Summe zählt zu den Werbungskosten, für die allen Steuerzahlern pauschal 1000 Euro angerechnet werden. Und wer mit seinen Ausgaben über diese 1000 Euro kommt, profitiert von dieser Regel.

Die maximale Summe von 600 Euro pro Jahr entspricht übrigens 120 Homeoffice-Tagen zu je 5 Euro. Wer länger von zu Hause aus arbeitet, kann sich dies steuerlich nicht mehr anrechnen lassen.

Beim Immobilienkauf oder Immobilienbau Geld sparen mit der Muskelhypothek

Wer ein Haus baut, muss oft genau auf sein Geld achten und planen. Schon wenige Tausend Euro Ersparnis können da hilfreich sein und Eigenleistungen machen da ein bisschen was möglich

Eigenleistungen in den Hausbau bringen und teure Handwerkerleistungen sparen, die derzeit sowieso auch Mangelware sind. Natürlich haben Fachfirmen da eine gewisse Skepsis, aber ein versierter Heimwerker kann da mit Geschick etwas Geld sparen.

Für die Muskelhypothek eignen sich vor allem Arbeiten, die personalintensiv sind, aber zugleich ohne große Fachkenntnisse erledigt werden können. Viele Bauherren malen und tapezieren, verlegen Fußböden oder übernehmen beim Dämmen des Dachs Arbeiten. Etliche wagen sich auch an das Verlegen der Fliesen und anderer Bodenbeläge und auch bei der Aussenanlage der Immobilie ist einiges möglich. Wer sich traut, kann auch bei Dachdeckerarbeiten Tätigkeiten übernehmen.

Bei der Muskelhypothek muss man nur bedenken, dass einige fachliche Arbeiten dem ausgebildeten Fachmann auch wirklich überlassen bleiben, denn nicht umsonst hat dieser den Beruf über Jahre gelernt und das Wissen kann man sich nicht unbedingt über den Baumarkt einholen.

Auch finanziell muss man seine Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, denn es sind oft keine wirklich großen Summen, die sich sparen lassen.

Hilfe durch Freunde oder Verwandte ist natürlich auch interessant, weil die sich in der Regel nicht vergüten lassen. Aber viele Arbeiten bleiben für den Laien an sich nicht übrig.

Wer also viel kann, spart auch viel.

Planen Sie genau ein, was ihnen liegen könnte!

Selbst wer handwerklich nicht so geschickt, aber körperlich fit ist, findet noch genügend Betätigungsfelder. Bei Renovierungen und Umbauten sind das zum Beispiel vorbereitende Arbeiten wie das Abreißen von alten Tapeten und Fußbodenbelägen oder der Rückbau von Einbauten. Auch Arbeiten für die Handwerker wie das Glätten von Wänden und Fußböden oder das Fräsen von Schlitzen für die Elektroleitungen können von Bauherren übernommen werden.

Klären Sie ihre Eigenleistungen mit den ausführenden Firmen genau ab. Nicht zuletzt, um auch Haftungsausschlüsse zu vermeiden oder eventuelle Garantien durch das selbst Hand anlegen zu verpielen.

Vor dem Abschluss des Vertrags für den Hausbau klären Sie die in Eigenleistung zu erbringenden Punkte genau ab und halten das vertraglich fest. Baufirmen sind in der Regel bereits auf so etwas eingestellt und können da ebenfalls Tipps zu geben, wenn es an die Realisierung der Immobilie geht. So vermeiden Sie auch Störungen, die den Bauablauf der Fachfirmen stören können.

Ihre Eigenleistung müssen Sie auch finanziell mit der Baufirma abklären, so dass der Rabatt im Vertrag berücksichtigt wird.

Beachten Sie auch, dass Freunde und Verwandte, die zum Helfen eingeteilt werden, einen entsprechenden Versicherungsschutz genießen, damit es nicht unangenehm wird, wenn etwas passieren sollte. Übrigens rechnet auch eine finanzierende Bank Eigenleistungen bei der Kreditvergabe bzw. dem Antrag auf Immobilienkredite an.

Die Solaranlage auf dem Dach ist nicht so einfach zu entscheiden – hier ein paar Tipps zur Berücksichtigung

Der Wunschgedanke vieler Eigenheimbesitzer ist heutzutage unter anderem, ein energieautarkes Leben. Das ist aber nicht ganz so einfach und für die Realisierung stehen viele Hürden im Weg. Wir versuchen hier mit ein paar Tipps etwas mehr Durchblick zu geben. Gerade im Bereich der Hausverwaltung werden diese Fragen immer wieder an einen Hausverwalter herangetragen und wir raten zu einer sorgfältigen Planung. Wenn vorbereitend Fragen geklärt werden und eine Planung für die gewünschte Solaranlage auf dem Dach sorgsam vorgenommen wird, ist es gar nicht so schwer, die Solarenergie zum Sparen zu nutzen.

Die Strompreise kennen zur Zeit nur den Weg nach oben. Da hilft auch die zurückgenommene EEG Umlage nicht, die vermutlich nie beim Verbraucher ankommen wird. Habeck ruft immer neue Alarmstufen aus und befeuert den Markt damit unterschwellig.. Die Kosten für Energie werden also noch weiter zulegen und spätestens der Herbst 2022 wird ein böses Erwachen. Gerade für Eigenheimbesitzer wächst das Interesse an selbst erzeugtem Sonnenstrom vom eigenen Dach.

Der Wunsch nach Solaranlagen ist gross. Die Umsetzung bzw. die tatsächlich installierten Anlagen in Deutschland sind jedoch verschwindend gering. Gerade der Endverbraucher weiß einfach nicht, wo er beim Thema Solaranlage anfangen soll und was es zu berücksichtigen gibt. Allem voran muss ja die Frage geklärt werden, was man an seinem Haus erreichen möchte. Was ist die passende Solaranlage und was wäre gut zu kombinieren? Wer liefert die Solaranlage und wie funktioniert die Montage? Das sind alles Anfangsfragen, die eine Umsetzung in die Realität erschwerden. Und zu guter Letzt kommt die Frage der Finanzierung. Rechnet sich das? Wie teuer wird das? Hier gibt es viele Fallstricke.

Unser erster Tipp: nutzen Sie Informationsportale, um Ihr Grundwissen zu erhöhen! Zum Beispiel können Sie auf der Seite Solarrechner starten! Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auch von vielen grossen Stromanbietern, der Stiftung Warentest und diversen Finanzportalen. Energieberater hinzuzuziehen ist auch möglich, aktuell sind diese Fachleute jedoch ebenfalls sehr gefragt und Termine nur schwer zu bekommen.

Es ist grundsätzlich eine gute Idee, sich auf regionale Anbieter für die Info und Montage einer Solaranlage zu berufen. Aber aufgrund der geringen Kapazitäten dieser Anbieter ist es auch eine gute Idee, bundesweite Montageunternehmen bzw. Fachfirmen anzufragen, die oftmals noch kurzfristigere Termine für Beratung und Umsetzung anbieten können.

Prüfen Sie bei Kauf- und Montageangeboten für Solaranlagen auf jeden Fall sorgfältig, ob alle Positionen im Preis enthalten sind. Schnell sind ein paar Tausend Euro nämlich übersehen, wenn man keine Kosten für Kabel, Schaltschränke, Gerüste oder Dachunterkonstruktionen der Photovoltaikanlage nicht berücksichtigt. Denken Sie auch an die Wartezeiten für die Montage und beauftragen Sie dementsprechnd so, dass die Jahreszeit bei einer Wartezeit von 12-18 Monaten in montagefreundliche Jahreszeiten fällt. Es wird unter Umständen nicht möglich sein, die neue Photovoltaikanlage zu montieren, wenn der geplante Termin in den Winter fällt und die Wetterverhältnisse Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.

Bei Ihrer Planung müssen Sie zwingend auch langfristig denken. Die geplante Solaranlage sollte Kapazitäten haben, die in der Zukunft eventuell berücksichtigt werden müssen. Das kann zum Beispiel eine in der Zukunft geplante Wärmepumpe oder eine Ladestation für das Elektroauto sein. Solche Aspekte sind also für den Energiebedarf zu berücksichtigen und in der Dimension des gewünschten Ertrags Ihrer Solaranlage auf dem Haus mit einzuplanen.

Die Frage nach Finanzierung, Miete oder Kauf einer Anlage ist ebenfalls zu klären und Förderungen in den einzelnen Bundesländern gilt es auch zu prüfen. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet zahlreiche Programme, die jedoch manchmal auch ausgeschöpft sein können.

Bei 100% Einspeisung des Ertrags einer Fotovoltaikanlage soll es sogar noch höhere Vergütungen geben, so zumindest der Plan. Zu guter Letzt müssen Sie auch unbedingt berücksichtigen, ob kein Sanierungsstau oder ein Umbau der Immobilie im Weg steht, wo die frisch installierte Solaranlage noch mal demontiert werden muss, weil zum Beispiel die Dachhaut erneuert werden soll. Aktuell ist der beste Zeitpunkt für so eine Entscheidung. Aber die vorhergehende Planung ist sehr wichtig!

Grillrost schnell und einfach reinigen DIY Hack

Für diesen Putz-Trick brauchen Sie nur haushaltsübliches Spülmittel, das ist sehr fettlösend. Klempner nutzen es auch für verstopfte Abflüsse in Dusche oder Badewanne. Aber das ist noch nicht alles. Um fettige Rückstände leicht vom Rost zu entfernen, müssen Sie folgendermaßen vorgehen.

Füllen Sie Spülmittel in Eiswürfelformen. Dann stellen sie es für einige Stunden in das Gefrierfach und machen sich so Spülwürfel.

Nun haben Sie portionierte Eiswürfel aus Spülmittel. Bei Bedarf nehmen Sie einen oder mehrere aus der Form. Fahren Sie damit über das Grillrost und Seifen es ein.

Sie werden sehen, dass auch eingetrockneter Schmutz ganz einfach gelöst wird und dann leicht weggeht.

Durch die Form der Würfel kommen Sie auch zwischen die einzelnen Stäbe und können das Rost von allen Seiten sauber machen.

Am Ende müssen Sie den Schaum nur noch mit Wasser abspülen und können wieder sauber grillen!

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