Hausmeisterdienst

Warum einen Hausmeisterdienst?

Wer nicht wöchentlich das „Kehrwochen“-Schild von Tür zu Tür hängen, abends an die Mülltonnen denken oder morgens erst den Weg zum Auto freischaufeln möchte, dem kann ein Hausmeisterservice das Leben wesentlich erleichtern. Aber was gehört noch alles zu diesem Serviceangebot dazu? Wer trägt die Kosten dafür – Mieter oder Vermieter? Und wie finden Sie einen guten Hausmeisterservice?

Hausmeisterdienst oder Reinigungsfirma?

Der Hausmeisterdienst ist noch recht jung. Bis vor wenigen Jahren war es durchaus üblich, dass die Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Pflege- und Instandhaltungsarbeiten am Gebäude selbst erledigt haben. Die klassisch schwäbische Kehrwoche ist dafür das beste Beispiel. Doch was, wenn die Nachbarn die Kehrwoche nicht richtig, also nach Ihren persönlichen Vorstellungen, gemacht haben? Okay, dann könnte man eine externe Reinigungsfirma beauftragen, einmal die Woche das Treppenhaus zu putzen. Aber der Rest? Was, wenn der Nachbar wochenlang die kaputte Lampe im Flur nicht austauscht, obwohl sein Sohn sie mit dem Fußball zerschossen hat? Und was, wenn dieser Nachbar dann auch noch vergisst die Mülltonnen rechtzeitig an die Straße zu rollen und sie werden im Hochsommer eine Woche lang nicht geleert? Wie Sie merken oder vielleicht sogar schon selbst erlebt haben: Das Nachbarschaftsstreitpotenzial bei den Themen rund um die Gebäudereinigung und Instandhaltung ist enorm groß. Die schlichtende Lösung heißt in vielen Fällen: Hausmeisterservice.

Hausmeisterservice bedeutet mehr als Gebäudereinigung

Deutschlandweit bieten Hausmeisterservices ihre Dienstleistungen an. Dazu gehören klassischerweise:

  • Erster Ansprechpartner sein für die Bewohner in Schadensfällen und die Weiterleitung an die Wohnungseigentümer, falls das nicht anders in den individuellen Mietverträgen geregelt ist
  • Kleinere Reparaturen ausführen
  • Gebäudereinigung
  • Hof- und Gehwegreinigung
  • Gartenarbeiten
  • Heizungsbedienung und Überwachung der Anlieferung von neuem Brennstoff 
  • Betriebsfähigkeit der Tiefgarage oder des Parkplatzes (falls vorhanden)
  • Bereitstellen der Müllcontainer zur Abfuhr und Aufräumen nach der Abfuhr
  • Innenbeleuchtung gemeinsam genutzter Räume und Flure sowie Außenbeleuchtung 
  • Durchsetzung der Hausordnung
  • Winterdienst

Was genau der Hausmeisterservice zu erledigen hat, wird in einem Vertrag festgehalten. Gesetzlich gibt es für die Tätigkeiten übrigens keine Regelungen. Im Vertrag sollte daher detailliert stehen, welche Aufgaben der Hausmeisterservice zu übernehmen hat und wie häufig welche Arbeiten zu erledigen sind. Die meisten Hausmeisterservice-Unternehmen sind heutzutage eine Mischung aus Reinigungsunternehmen, Gärtner, Müllmanager und klassischem Hausmeisterdienst.

Nicht in den Aufgabenbereich eines Hausmeisterservices fallen Administrations- beziehungsweise Verwaltungsaufgaben. Obschon ein Hausmeisterservice auch das Herumführen potenzieller neuer Mieter sowie die Schlüsselannahme ausziehender Mieter und die Schlüsselübergabe an Neumieter übernehmen könnte – wenn das vertraglich so vereinbart worden ist. Große Hausmeister-dienstleistungsfirmen lehnen diese Art von Arbeit aber meist ab. Sie sehen sich häufig als Reinigungs- und Instandhaltungsfirmen. Ein einzelner Hausmeister, der nicht über eine Serviceunternehmen angestellt ist, ist eher bereit, diese Aufgabe für Sie zu erledigen.

Unterschied zwischen Hausmeisterservice und Facility-Manager

Klassische Verwaltungsaufgaben werden jedoch von einer Hausverwaltungsfirma oder einem sogenannten Facility-Manager übernommen. Und da liegt auch schon der Unterschied zwischen einem klassischen Hausmeisterservice, der durch einen Vertrag geregelte Arbeiten ausführt, und dem Facility-Manager, der vor allem bei sehr großen Gebäuden oder mehreren Mehrfamilienhäusern zum Einsatz kommt und sie bewirtschaftet. Das heißt, dass er nicht nur Gebäudereinigungs- und Instandhaltungsarbeiten ausführt oder von externen Firmen ausführen lässt, sondern eben auch den Verwaltungspart komplett übernimmt und möglichst kosteneffizient den Wert seiner zu verwaltenden Gebäude erhält, wenn nicht sogar steigert. 

Was kosten Hausmeisterdienste?

Wie viel Sie monatlich für den Hausmeisterservice bezahlen, hängt natürlich von den Aufgaben ab, die die Firma oder der einzelne Hausmeister für Sie beziehungsweise die Eigentümergemeinschaft bernimmt. Des Weiteren davon, wie groß das zu betreuende Gebäude sowie das Grundstück sind und auch von der technischen Ausstattung des Hauses. Durchschnittlich kostet ein Hausmeisterservice stündlich 35,00 Euro. Bei mehr als zehn Stunden im Monat, also ab der elften Stunde, gibt es bei manchen Firmen einen kleinen Rabatt. Und den nächsten dann ab der 21. Beschäftigungsstunde. Die Treppenhausreinigung, einmal im Monat, kostet bei einer Etage in etwa 25 Euro. Neun Etagen kosten zirka 99 Euro. Für Rasenmäharbeiten wird der Preis von der Quadratmeterfläche des zu mähenden Rasens bestimmt, die Dachrinnenreinigung von der Länge der Dachrinne. Wie viel man für das Rausstellen der Mülltonnen bezahlt, hängt von der Anzahl der Tonnen ab. Für den Winterdienst ist meistens eine Bereitschaftspauschale zu entrichten und dann, wenn es dann geschneit hat, wird ein Festbetrag pro zu schippendem Quadratmeter addiert. 

Wohnungseigentümer beauftragen gemeinsam den Hausmeisterservice

In einem Einfamilienhaus kann der Hausbesitzer einen Hausmeister oder einen Hausmeisterservice beauftragen. Vor allem im Winter ist die Dienstleistung bei älteren Hauseigentümern sehr beliebt, um nicht selbst Schnee schieben zu müssen. Ergänzt um eine Reinigungsfirma beziehungsweise eine Putzhilfe und wenige weitere Einsätze des Hausmeisterservices im Sommer zum Rasenmähen oder Unkraut jäten, ermöglichen solche Dienstleister vielen Senioren, länger in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben.

Zitat/Quelle: Haus_DE

Rauchwarnmelder

Fristen und Termine für Rauchmelder 

Die Rauchmelderpflicht ist in allen Bundesländern bei Neu-und Umbauten Pflicht. In 15 von 16 Bundesländern gilt die Rauchmelderpflicht auch für Bestandsbauten. In Berlin und Brandenburg endet hier die Übergangsfrist für Bestandsbauten am 31.12.2020. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Bestandsbauten in Berlin und Brandenburg mit Rauchmeldern auszustatten. Die Rauchmelderpflicht in Sachsen sieht vor, dass eine Rauchmelderinstallation nur in Neu- und Umbauten erfolgen muss, nicht für den Bestand.

Fristen und Pflichten hin oder her, Sie sollten auf keinen Fall zögern, diese kleinen Lebensretter bei sich zu installieren. Mit Sicherheit eine Investition unter 100 Euro und das sollte Ihnen das Leben wert sein.

Wieviele Rauchwarnmelder werden im Haus benötigt?

Die Anzahl der benötigten Rauchmelder hängt von der Anzahl und Größe Ihrer Wohn- und Schlafräume an. Für den Mindestschutz sollte ein Rauchmelder in jedem Schlafraum sowie im Flur installiert werden. Für einen Vollschutz können Sie noch weitere Räume bestücken. Große Räume über 60 Quadratmeter benötigen zwei Rauchmelder.

Der beste Rauchwarnmelder?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist schwierig, da sie von den Anforderungen der Interessenten an den Rauchmelder abhängt. Während Verbraucher A auf der Suche nach einem optischen Rauchmelder ist, will der Nachbar einen Ionisationsrauchmelder für sein Unternehmen erwerben. Deswegen ist es wichtig, dass sich Verbraucher vor dem Kauf eines Rauchmelders im Klaren sind, wie ihre Anforderungen an das Modell aussehen. Schlussendlich hilft eine Orientierung an Stiftung Warentest, wenn man sich nicht selbst entscheiden möchte.

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