Immobilien

Den Preis falsch ansetzen – einer der folgenreichsten Fehler eines privaten Immobilienverkaufs ohne Immobilienmakler

Der erste und entscheidende Schritt für den Immobilienverkauf ist das Festsetzen des gewünschten Verkaufspreises einer zu verkaufenden Immobilie. Zu welchem Preis die Immobilie angeboten werden kann, ist ausschlaggebend für den Erfolg des Immobilienverkaufs. Zu diesem Prozess informieren wir unsere Kunden ausführlich und legen der zu erzielenden Verkaufspreis ihrer Immobilie gemeinsam fest, denn es muss ja unter anderem eine professionelle Marktwertanalyse erfolgen, um einen marktgerechten Preis für den Immobilienverkauf zu finden, der auch den Immobilienverkäufer erfreut. Das ist Teil unseres Leistungspakets.

Privatverkäufer sind Immobilienverkäufer, die ihre Immobilie nicht durch einen Makler vermitteln lassen, sondern den Verkauf selbst organisieren und auch den Preis, oft Wunschpreis, selbst ermitteln. Dieser Wunschpreis liegt häufig zu hoch oder viel zu niedrig. Privatverkäufer unterschätzen häufig die zentrale Wichtigkeit des korrekten Angebotspreises für den erfolgreichen Verkauf.

Die Immobilie zu günstig anbieten und Geld verlieren

Oft bieten Verkäufer ihre Immobilien unter Marktwert an, ohne es zu wissen, weil einfach die Marktkenntnis fehlt und diverse wertsteigernde Tatsachen nicht berücksichtigt wurden. Natürlich ist mit einem niedrigeren Preis als Marktüblich dann relativ schnell ein Käufer gefunden – häufig noch bevor die Immobilie auf den üblichen Portalen inseriert wurde, aber die Verkäufer verkaufen ihre Immobilie unter Marktwert und verlieren einiges an Rendite.

Den Preis zu hoch ansetzen und keinen Verkaufserfolg

Der andere Fehler ist weit weniger offensichtlich für den Immobilienverkäufer, aber oft wählen Privatverkäufer einen besonders hohen Preis, da Sie sich beim Marktwert unsicher sind und sie auf gar keinen Fall Geld verlieren wollen, frei nach dem Motto: „Runter kann ich immer noch gehen!“ So kann ich mir sicher sein, dass ich nicht zu günstig verkaufe.“ Leider führt aber auch diese Strategie häufig dazu, dass die Immobilie letztlich unter Marktwert verkauft wird oder viel zu wenige Interessenten für die Immobilie erreicht werden. Zu Anfang einer Vermittlung werden die meisten Interessenten erreicht und man erhält die höchste Aufmerksamkeit, da eine neue Immobilie in den Verkauf kommt und eine gewisse Anzahl an Kaufinteressenten für Haus oder Wohnung nach immer aktuellen Immobilienangeboten suchen. Ist der Preis viel zu hoch angesetzt, spricht man damit ein Käuferklientel an, das sehr hohe Erwartungen an das zu verkaufende Objekt hat. Diese Interessenten sind nach den Besichtigungen häufig enttäuscht, da sie bei diesem hohen Preis mehr erwartet haben. Die Kaufinteressenten, für die die Immobilie geeignet ist, melden sich gar nicht erst auf das Inserat, da es das eigene Budget überschreitet.

Zu diesem Zeitpunkt geht dann der Immobilienverkäufer mit seinem Verkaufspreis runter. Mit dem günstigeren Preis können nun zwar die passenden Kaufinteressenten angesprochen werden, durch die Preissenkung und die jetzt längere Dauer des Immobilieninserats kommt es aber gleichzeitig zum Ladenhütereffekt, weil sich Kaufinteressenten von dieser Immobilie abwenden, die schon lange auf dem Markt ist und deren Preis immer (wieder) gesenkt wurde. Es drängt sich bei den Käufern der Eindruck auf, dass das Objekt einen Haken haben muss und das führt oft dazu, dass die Immobilie letztlich doch unter Marktwert verkauft wird.

Den richtigen Preis festlegen

Mit dem richtigen Preis in den Verkauf zu starten ist von hoher Bedeutung für den Erfolg des Verkaufs. Viele Privatverkäufer bedienen sich interaktiver Rechner im Internet, um den Marktwert ihrer Immobilie zu bestimmen. Diese Rechner sind relativ ungenau und verschätzen sich gerne mal um mehrere hunderttausende Euro. Verlassen Sie sich da lieber auf den Immobilienprofi vor Ort mit seiner Expertise! Es empfiehlt sich also, Geld in eine professionelle Marktwertermittlung zu investieren. Die Kosten machen sich bezahlt, da so eventuell hohe Verluste abgewendet werden können.


Wenn auch Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten und kein Geld verschenken wollen, sind wir der richtige Partner für Sie. Setzen Sie sich jederzeit mit uns in Verbindung. Vollkommen unverbindlich stellen wir Ihnen unsere Leistung vor.

Tipps, wie Sie als Vermieter einen guten Mieter finden – wir empfehlen aber trotzdem für Vermieter den Immobilienmakler zu beauftragen

Solvent, umgänglich und zuverlässig – jeder Vermieter möchte einen angenehmen Mieter für sein Objekt finden. Es gibt Vermieter, die die Vermietung Ihrer Wohnung selbst übernehmen und sich auf verschiedenen Wegen einen Mieter für Ihre Wohnung suchen. Wir haben ein paar Tipps für Vermieter den richtigen Mieter zu finden. Man kann natürlich nie ganz ausschliessen, dass das Mietverhältnis irgendwann einmal nicht mehr so gut ist, aber der erste Eindruck zählt und gegebenenfalls bestätigt sich der erste Eindruck und es kommt zu einem guten dauerhaften Mietverhältnis. So wie es sich ein Vermieter wünscht.

Aus den vielen Interessenten den aufzuspüren, der pünktlich zahlt und pfleglich mit der Wohnung umgeht, ist eine Herausforderung. Diese Tipps sollen Ihnen dabei helfen, vernünftige Mieter zu finden.

Eine angemessene Miete ist der erste Schritt auf der Suche nach einem zuverlässigen Mieter. Fällt sie zu niedrig aus, müssen Sie mit vielen Anfragen rechnen – auch von nicht solventen Interessenten. Begehen Sie jedoch nicht den Fehler, zu viel Geld zu fordern. Damit schrecken Sie passende Bewerber ab oder sorgen dafür, dass die Mieter schnell wieder ausziehen. Ein Auszug der Anwohner ist häufig mit Mietausfällen verbunden. Außerdem gilt in manchen Städten die Mietpreisbremse. Dort können Sie die Miete nicht beliebig hoch festsetzen. Ein Immobilienmakler wäre Ihnen bei der Mietfindung durch seine Expertise behilflich und findet die optimale Miethöhe.

Informative und aussagekräftige Anzeigen sprechen potenzielle Kandidaten an. Vermitteln Sie alle Informationen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Nebenkosten, Stellplatz, Heizung, je detaillierter Ihre Angaben zum Mietobjekt sind, desto einfacher und passender lässt sich ein Mieter finden, weil der potenzielle Kandidat im Vorfeld seine Vorlieben schon feststellt. Qualitativ hochwertige und gut ausgeleuchtete Bilder wirken ansprechend und vermitteln den Interessenten einen ersten Eindruck. Preisen Sie nichts an, was nicht den Tatsachen entspricht. Den potenziellen Mietern wird auffallen, dass die Wohnung direkt an einer Straßenbahnlinie liegt, selbst wenn Sie in der Anzeige die ruhige Lage bewerben. Überlegen Sie sich, wer in die freie Immobilie einziehen soll und schneiden Sie die Anzeige auf die Zielgruppe zu. Schwebt Ihnen eine Familie vor, weisen Sie auf vorhandene Schulen und Kindergärten hin. Fragen Sie sich, wer am besten zu den anderen Anwohnern passen könnte. So können Sie Konflikten unter den Mietern vorbeugen.

Filtern Sie im Vorfeld aus Anfragen bei der Vermietung Ihrer Mietwohnung schon die nicht so geeigneten Kandidaten raus. So sparen Sie Aufwand bei den nachfolgenden Besichtigungen. Machen Sie sich im Vorfeld eine Liste der Kriterien, die für Sie wichtig sind. Laden Sie nur vielversprechende Bewerber ein. Die Wohnung sollte ansprechend hergerichtet sein, wenn die potenziellen Mieter sie betreten. Renovierungsarbeiten in der Wohnung sollten in jedem Fall schon erledigt sein und alles ordentlich aussehen. Möglicherweise noch anstehende Sanierungen schrecken solvente Mieter ab. Lüften Sie die Immobilie, damit schlechte Luft die Kandidaten nicht abschreckt. Besichtigungstermine bei Tageslicht sorgen für gute Lichtverhältnisse.

Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für jeden einzelnen Bewerber. Massenbesichtigungen und Besichtigungstermine unter 20 Minuten reichen meist nicht aus, um alle offenen Fragen zu klären. Der Rundgang dient nicht nur dazu, die Wohnung anzupreisen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die Interessenten besser kennenzulernen. Beim Small Talk erhalten Sie einen ersten Eindruck.

Fordern Sie Nachweise vom Mieter schon im Vorfeld. Der potenzielle Mieter macht beim ersten Gespräch einen guten Eindruck? Das ist kein Grund, nicht auch die Fakten zu prüfen. Scheuen Sie sich nicht davor, Ihre Wahrnehmung mit Nachweisen abzugleichen. Seriöse Mieter werden diese bereitwillig an Sie aushändigen.

Mietinteressenten sind nicht zu einer Mieterselbstauskunft verpflichtet. Die meisten füllen sie aber ohne Einwände aus. Typische Angaben sind das Nettoeinkommen, der Beruf sowie der Arbeitgeber. Diese Fragen muss der Bewerber wahrheitsgemäß beantworten. Bei persönlichen Fragen darf er hingegen lügen, weil der Vermieter keinen Anspruch auf diese Informationen hat.

Fragen Sie nach Gehaltsnachweisen der letzten drei Monate, um herauszufinden ob der Bewerber über ein regelmäßiges Einkommen verfügt Achten Sie auf Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Eintritt oder Austritt aus dem Beschäftigungsverhältnis. Solche Angaben finden Sie auf Gehaltsabrechnungen. So können Sie einschätzen, ob der Mieter in der Lage ist, die Miete zu bezahlen und ob der Mieter in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis steht. Die Schufa Auskunft des Mieters ist bei Anmietung heutzutage selbstverständlich.

Ihnen fehlt die Zeit, Ihr Mietobjekt selbst zu vermietenWir übernehmen alle Leistungen für Sie und in der Regel ist das für Sie kostengünstiger, als die Vermietung in Eigenregie!

Kostenlose Wertermittlung Ihrer Immobilie oder auch in nur 2 Minuten zum Kaufpreis Ihrer Immobilie gelangen?

Endlich hat diese Form der irreführenden Werbung ein Ende. Ja, es ist für den einen oder anderen Immobilienverkäufer nicht angenehm und wird als ein lästiges Übel beim Verkauf einer Immobilie gesehen. Jedoch führt kein Weg daran vorbei, wenn man einen seriösen Verkaufspreis seiner Immobilie ermitteln möchte!

Sie müssen mit einen Immobilienmakler oder anderen sachverständigen Personen einen Termin zur Besichtigung vor Ort vereinbaren, um einen seriösen Wert Ihrer Immobilien zu ermitteln!

Keine Bank der Welt ermittelt innherhalb von 2 Minuten via Website einen Beleihungswert Ihrer Immobilie. Und dann soll das ein Makler tun können? Glauben Sie kein Wort!

Das Landgericht Berlin hat endlich geurteilt und Klarheit geschaffen. Neugierige Eigentümer oder tatsächlich am Verkauf interessierte Eigentümer einer Immobilie haben bisher Ihren „Immobilienwert“ über diverse Anbieter im Internet durch wenige Eingaben wie Art der Immobilie, Grundstücksgrösse, Baujahr, Lage etc. ermitteln können. Diese Versprechen, den Immobilienwert in 2 Minuten oder auch 5 Minuten zu ermitteln und nach unmittelbarer Eingabe aller geforderten Daten kein Ergebnis zu liefern, sondern nur nach Herausgabe der Kontaktdaten des Immobilieneigentümers ist irreführend, entschied das Landgericht Berlin auf Antrag der Wettbewerbszentrale.

Den Bericht der Wettbewerbszentrale finden Sie hier!

Ein Verbraucher versteht die Werbung, wie zum Beispiel „Immobilienwertrechner 2021! so, dass ein Ergebnis nach Eingabe der Fakten sofort verfügbar ist. Dieses Verständnis ist ähnlich einem Kalorienrechner, Beitragsrechner oder Taschenrechner, bei dem der Verbraucher sofort nach Eingabe der Eckdaten auch ein Ergebnis erhält. Das Ergebnis wird jedoch nur nach Eingabe weiterer Kontaktdaten über Dritte geliefert und dieser Umstand ist irreführend.

Viele Maklerkollegen begrüßen dieses Urteil und sind ebenfalls überzeugt, dass eine seriöse Immobilienbewertung nur nach eingehender Besichtigung des Verkaufsobjekts vorgenommen werden kann und eine bloße Abrage von Eckdaten über einen sogenannten Rechner nicht ausreichend ist.

Mieten in Hamburg und der Mietenspiegel – ein Drama mit exzessiven Mietsteigerungen nicht nur in Hamburg

Der Hamburger Mietenspiegel ist nach herrschender Rechtsprechung die zuverlässigste Erkenntnisquelle für die ortsübliche Miete der von ihm erfassten Wohnungen. Vorsicht ist deshalb immer geboten, wenn eine Mieterhöhung mit Vergleichsmieten oder mit einem Sachverständigen-Gutachten begründet wird.

Aktuell gibt es in Hamburg rund 563.000 Wohnungen. Der Mietenspiegel gibt Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete für so eine Wohnung.

Auf der Seite von Hamburg.de können Sie sich einen Überblick verschaffen.

Beispiel: Für die Miete eines Hauses mit ca. 100 Quadratmetern müssen in Hamburg 14,56 EUR/m² durchschnittlich kalkuliert werden. Das Portal Immowelt kürte die teuerste Wohnung 2021 in Hamburg mit rund 21.000 Euro je Quadratmeter.

Von 2019 bis 2021 sind die Mieten in Hamburg noch einmal um über 7% im Schnitt gestiegen, was sich in der Regel aus aufwändigen Sanierungen begründet. Bei größeren Sanierungsprojekten in der Wärmedämmung, Heizung etc. schlägt sich das natürlich ziemlich schnell auf den Mietpreis nieder.

Wir beobachten weiterhin gespannt den angespannten Markt in Hamburg und sind gespannt auf ein Wahlversprechen der neuen Regierungskoalition 450000 neue Wohnungen pro Jahr bauen zu lassen 😉

Im eigenen Haus zur Probe wohnen, aber es ist noch nicht gebaut?

Ein neu gegründetes Unternehmen in München möchte mit seiner Idee den Immobilienmarkt aufmischen. Im Maßstab 1:1 soll es möglich sein, das geplante Haus zu besichtigen. Vielen Häuslebauern fehlt es an Raumgefühl oder Vorstellungskraft und die Idee der dreidimensionalen Projektion eines Grundrisses mit der Möglichkeit Möbel zu stellen etc. soll die Planungssicherheit für Häuslebauer erhöhen.

Laufen durch den eigenen Plan im Format 1:1

Fehlplanungen können viel Geld kosten oder auch ein riesiges Ärgernis am neuen Haus darstellen. Häuslebestizer können mit der Methode dieser Firma nachträgliche Baukosten vermeiden. Noch vor Baubeginn muss es etwas anderes zur Visualisierung von Bauplänen geben, dachte sich das Münchener Startup und hatte die Idee vom Grundriss in Lebensgrösse. Das kann man sich auf der gleichnamigen Website ansehen und prinzipiell sagt dieser Name schon alles.

Hausbauer schicken der Firma einen Grundriss des Hausprojektes und können sich diesen von dem Unternehmen im Maßstab 1:1 visualisieren lassen.

Vielen Menschen mangelt es an Raumgefühl und diese Methode ist da offenbar sehr hilfreich. So kann man sich noch vor Baubeginn des Hauses durchaus schützen, die eine oder andere Fehlplanung zu begehen.

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung dieser Geschäftsidee.

Homestaging

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance oder wie ist das?

Eigentlich kann es sich jeder gut vorstellen. Wenn man sein Auto verkaufen möchte, ist die Verhandlung mit dem Käufer entspannter, wenn das Auto gereinigt ist. Mitunter wird auch ein besserer Preis erzielt. Genau so verhält es sich beim Verkauf einer Immobilie.

Es sieht wenig ansprechend aus, wenn die Zimmer im Exposé leer stehend abgelichtet werden oder noch schlimmer: unaufgeräumt, womöglich mit dem Leergut des vergangenen Monats oder Wäscheständern im Hintergrund.

Beim Verkauf seiner Immobilie sollte man nichts dem Zufall überlassen und ein wenig Zeit in die ordentliche Präsentation von Haus oder Wohnung stecken. Das gilt für das Exposé genau so, wie für den Begehungstermin mit Kaufinteressenten. Und so komisch es klingt, so mancher Kaufinteressent einer Immobilie fühlt sich sogar negativ beeinflusst, weil ihm/ihr die aktuelle Wandfarbe nicht gefällt. Ja, das gab es auch schon oft.

Überlassen Sie nichts dem Zufall!

Eine Erhöhung des Verkaufspreises ist bis zu 15% möglich und die Zeit, bis der Verkauf der Immobilie realisiert wird kann sich mit einer ordentlichen Präsentation sogar halbieren! Diese einladende Präsentation und somit Verkaufsförderung nennt sich, wie soll es anders sein: Home Staging. Wahrscheinlich ist ein deutscher Begriff in heutigen Zeiten zu sperrig dafür.

Das Wichtigste ganz kurz

  • Mit einem gelungenem Home Staging können Sie Ihre Immobilie bis zu doppelt so schnell verkaufen, wie es ohne eine anheimelnde Einrichtung der Fall wäre
  • Auch auf den Verkaufspreis wirkt sich ein optimal in Szene gesetztes Haus oder Wohnung ebenso positiv aus
  • Professionelles Home Staging kostet Geld. Aber die Investition lohnt und Sie erzielen damit eine „Rendite“
  • Der Clou beim professionellen Staging ist Fingerspitzengefühl, Ästhetik und und ein Händchen für Optik
  • Ein guter Makler arbeitet mit professionellen Agenturen zusammen und berät Sie gerne

Home Staging bedeutet so viel wie „in Szene setzen“

Den Ursprung findet Home Staging in den USA und trägt dort seit den 1970er Jahren zur Verkaufsförderung bei. In Deutschland wird diese Vorgehensweise seit den 2000er Jahren professionalisiert. Sie können Home Staging in Eigenregie durchführen oder die Hilfe einer Agentur hinzuziehen. Es gibt eine Vielzahl an Angeboten und die Kosten dafür belaufen sich breit aufgestellt von 100 Euro im Do it yourself Paket bis hin zu einer nicht festgelegten Obergrenze. In jedem Fall sollten Sie das in Erwägung ziehen!

Wir sind Ihnen dabei ebenfalls gerne behilflich!

Gebrauchte Immobilien kaufen

Eine gebrauchte Immobilie kaufen, klingt erst einmal fast minderwertig, birgt aber große Chancen.

Hausbau ist oft Stress, nicht nur finanziell, emotional, sondern auch körperlich. Deshalb gehen viele Menschen den Weg, eine gebrauchte Immobilie zu kaufen. Jedoch ist beim Kauf einer Immobilie „aus zweiter Hand“ Einiges zu beachten und eine sorgfältige Planung und viele Informationen zu diversen unterschiedlichen Punkten sind ungemein wichtig.

Je besser Sie vorbereitet sind beim Immobilienkauf, desto weniger Überraschungen erleben Sie!

Der Kauf einer gebrauchten Immobilie bietet einige Vorteile. Neubauten liegen oft in entsprechenden Neubaugebieten oder entstehen dort und Sie wissen nicht, wie sich so ein Gebiet zukünftig in vielerlei Hinsicht entwickelt. Ein Neubau ist als Immobilie zumindest in der Infrastruktur immer auch ein Überraschungspaket. Eine gebrauchte Immobilie befindet sich in erschlossenen Lagen und mögliche Veränderungen der Strukturen sind absehbar und kalkulierbarer, als bei einem Neubaugebiet. Und nicht zuletzt ist auch die Nachbarschaft gewachsen, so dass eine gute Einschätzung der Lebensumstände um die Immobilie herum für die nächsten Jahre getroffen werden kann. So kann man viele Kriterien für das eigene Lebensgefühl rund um die neue Immobilie schon im Vorfeld prüfen und einschätzen. Beispielsweise, ob das Viertel, in dem man eine gebrauchte Immobilie kaufen möchte, den eigenen und persönlichen Vorstellungen entspricht. Ist eine gute Infrastruktur vorhanden? Wer wären die Nachbarn in spe? Ein weiterer großer Vorteil beim Kauf einer gebrauchten Immobilie gegenüber einem Neubauobjekt ist die Tatsache, dass das Haus oder die Wohnung in vollem Umfang besichtigt werden kann. Bei einem Neubau müssen Sie sich auf Pläne und Bildmaterial verlassen, bestenfalls auf eine Musterwohnung oder ein Musterhaus. . Darüber hinaus lässt sich der Wert einer Gebrauchtimmobilie relativ sicher bestimmen.

Wenn Sie eine gebrauchte Immobilie kaufen, sollten Sie unbedingt beachten, dass keine gravierenden Sanierungen oder Modernisierungen der Immobilie anstehen könnten. Dach, Heizung, Fenster und Dämmung gilt es also mindestens zu prüfen und gegebenenfalls sollte der Kaufinteressent mit einem Experten auf diesem Gebiet den Neukauf vor dem Kauf überprüfen. Natürlich kann man auch einen Gutachter beauftragen, aber der kostet entsprechend. Bei Immobilien aus den 1960er und 1970er Jahren ist ein Gutachter durchaus nicht so verkehrt, da in dieser Zeit auch mal die eine oder andere Bausünde begangen wurde. Aus dem Gutachten wird alles Notwendige für mögliche Sanierungen deutlich und so kann der Käufer der neuen Immobilie sein Vorhaben besser einschätzen. Die Kosten für einen Immobiliengutachter bewegen sich in der Regel im unteren vierstelligen Bereich.

Beim Kauf einer Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus ist es anzuraten, die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen durchzusehen. Dort erfahren Sie von Beschlüssen, die Sie als Mitinhaber betreffen, nicht nur finanzieller Natur. Ausserdem bekommt man ein Bild über die Eigentümergemeinschaft selbst, wie gut sie zusammenarbeitet oder ob es Streitereien gibt. Ausserdem können Sie nachlesen, ob alle Eigentümer ihren finanziellen Verpflichtungen (Hausgeldzahlungen) nachkommen. Protokolliert wird außerdem, ob und wann größere Sanierungen ausgeführt werden müssen. Sind für die Finanzierung ausreichend Rücklagen vorhanden oder müssen Sonderumlagen gebildet werden? Im letzteren Fall könnte der neue Eigentümer möglicherweise nur wenige Wochen nach dem Wohnungskauf wegen solcher Beschlüsse noch mal zur Kasse gebeten werden.

Der Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug ist eine wichtige, wenn nicht, die wichtigste Informationsquelle für den Immobilienkauf.

Für jedes Grundstück gibt es im Grundbuch ein eigenes Blatt. Dabei sind die Einträge in drei Abteilungen unterteilt:

  • Die erste Abteilung gibt Auskunft über den tatsächlichen Eigentümer der Immobilie.
  • Die zweite Abteilung informiert über Rechte und Belastungen, die mit dem Grundstück verbunden sind. Das können beispielsweise Wegerechte oder Nutzungsrechte sein.
  • Die dritte Abteilung zeigt Grundpfandrechte auf. In der Praxis handelt es sich dabei zumeist um Hypotheken. Banken lassen die entsprechenden Rechte als Sicherheit für eine Finanzierung eintragen.

Eine Gebrauchtimmobilie könnte eventuell unter Denkmalschutz stehen. Wer eine gebrauchte Immobilie kaufen will, die unter Denkmalschutz steht, sollte sich ausgiebig über die Vor- und Nachteile dazu informieren, die sehr individuell sind. Als Kapitalanlage kann eine denkmalgeschützte Immobilie durchaus von Vorteil sein, allerdings verpflichtet sich der Besitzer oft zu kostenintensiven Instandhaltungen. Manche Umbauten können aufgrund der Denkmalschutzauflagen nicht möglich sein. Vor dem Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie immer mit dem Denkmalschutzamt in Verbindung treten!

Und abschliessend ein wirklich sinnvoller Tipp: besichtigen Sie eine für den Kauf enger ins Auge gefasste Immobilie mehrmals, denn viele Punkte entgehen einem Kaufinteressenten bei der ersten Besichtigung und wenn man sich Notizen macht, kommen auch noch mal neue Fragen im Nachgang auf, die die Immobilie betreffen.

In Immobilien investieren

„Renditeobjekt“ – das klingt nach langfristiger Einnahmequelle oder? Gerne bezeichnet man so eine Immobilie, wenn jemand sich „Betongold“ kauft, um sein Vermögen anwachsen zu lassen. Diese Form der Anlage sieht ausserdem vor, dass die Immobilie vermietet wird oder zur Spekulation an Dritte weiterveräußert wird.

Für ein Anlageobjekt wird üblicherweise in Wohnimmobilien investiert, aber der erfahrenere Kapitalanleger investiert auch in Gewerbeimmobilien. Allerdings ist dieses Anlagegeschäft etwas volatiler am Markt und in der Regel sind die Mieter anspruchsvoller. Ein klarer Vorteil für Anlageimmobilien besteht natürlich in der für Banken gegebenen Sicherheit, denn die Beleihung dieser Objekte ist grundbuchrechtlich abgesichert und somit ist jeder Banker einer Immobilienbeleihung immer offen gegenüber. Immobilien gelten auch als Inflationssicher, da sich die Wertsteigerung an der Inflationsrate orientiert und in der Regel jährlich wächst.

Grundsätzlich ist die Wahl der Finanzierungstrategie zu entscheiden und die entscheidet über den zeitlichen Verlauf des Invests. Es ist nicht schlecht, wenn ein Teil über Fremdkapital finanziert wird, denn das „geliehene Geld“ verliert ja ebenfalls durch die Inflationsrate, Sie leihen also teilweise Geld, das billiger wird, um es mal ganz einfach auszudrücken. Neben der Finanzierungstrategie Ihrer Immobilie als Renditeobjekt ist zu entscheiden, ob es um Haus oder Wohnung als Eigentum bzw. Anlageobjekt geht und dann kommen Softskills wie Standort und Lage zur Investitionsentscheidung. Gute Infrastruktur des Verkehrs und ein attraktives Arbeitsangebot gehören zur guten Innenstadtlage mindestens genauso dazu.

Um sichere Mieteinnahmen zu haben, sollte es im Ort um mindestens 10.000 Einwohner aufwärts gehen, was die demografische Lage der Immobilie angeht. Natürlich steigt das Investitionsvolumen analog zur Lage der Renditeimmobilie. Das Zinshaus oder die freistehende Immobilie muss genau so wie die Wohnung auf Bausubstanz, Lasten etc. geprüft werden, denn auch diese Faktoren spielen entscheidend in Kaufpreis und Wertentwicklung mit.

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