Finanzamt

Strom und Heizkosten im Homeoffice

Warum Stromkosten im Homeoffice vielleicht ein Thema sind

Vor nur 3 Jahren waren Nutzer eines Homeoffice eher die Seltenheit in dessen Genuss nur wenige Arbeitnehmer kamen, da nicht nur die Arbeitgeber damit eher sperrig umgingen.

Firmen, die ihren Angestellten regelmäßiges Homeoffice einräumten, waren eher die Ausnahme und das in vielen Branchen, die es eigentlich gut einrichten konnten. Das hat sich in der vergangenen Zeit deutlich geändert, nicht zuletzt Dank der technischen bzw. digitalen Fortschritte. In Deutschland und in vielen anderen Ländern galt während der Corona-Pandemie zeitweise sogar eine Homeofficepflicht, die im März 2022 auslief. Viele Arbeitnehmer begrüßten die Möglichkeit, von daheim aus zu arbeiten, denn es gab keine langen Fahrtwege, kein Business-Outfit und zwischendurch konnte man schnell eine Waschmaschine laufen lassen.

Auch nach dem Auslaufen der Homeofficepflicht wird das Arbeiten von zuhause bei vielen Unternehmen praktiziert, zumindest oft in Teilen.

Allerdings gilt, wer mehr Arbeitszeit daheim verbringt, der verbraucht auch mehr Energie. Und das erzeugt zuhause mehr Kosten, vor allem vor dem Hintergrund extrem steigender Strom- und Gaspreise. Wir verraten ihnen, wie man im Homeoffice Strom sparen kann und den Geldbeutel schont. Übrigens spart es auch CO2 ein, sparsamer zu arbeiten. Strom sparen bedeutet nicht nur Kosten sparen.

Homeofficepauschale: Energiekosten als Arbeitnehmer von der Steuer absetzen

Um die erhöhten Energiekosten im Homeoffice weitestgehend auszugleichen und die Arbeitnehmer etwas zu entlasten wurden in Deutschland Homeofficepauschalen eingeführt. Diese Pauschale soll zusätzliche Kosten ausgleichen, die Arbeitnehmern bei der Arbeit von zu Hause entstehen – wie eben die höheren Heizungs- und Stromgebühren.

In Deutschland ist die Pauschale vorerst zeitlich begrenzt auf die Jahre 2020, 2021 und 2022.

Pro Tag Arbeit von zu Hause kann man fünf Euro ansetzen, maximal jedoch 600 Euro im Jahr. Die so erzielte Summe zählt zu den Werbungskosten, für die allen Steuerzahlern pauschal 1000 Euro angerechnet werden. Und wer mit seinen Ausgaben über diese 1000 Euro kommt, profitiert von dieser Regel.

Die maximale Summe von 600 Euro pro Jahr entspricht übrigens 120 Homeoffice-Tagen zu je 5 Euro. Wer länger von zu Hause aus arbeitet, kann sich dies steuerlich nicht mehr anrechnen lassen.

Die Grundsteuer wurde reformiert und da gilt für Immobilienbesitzer Obacht!

Immobilienbesitzer aufgepasst!

Für alle Immobilienbesitzer/innen gilt:

Die Einheitswerte auf den 1. Januar 1935 (neue Länder) und 1. Januar 1964 (alte Länder) verlieren im Zuge der Grundsteuerreform am 31. Dezember 2024 ihre Gültigkeit und dürfen ab dem 1. Januar 2025 nicht mehr als Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer herangezogen werden. Zur Feststellung des Grundsteuerwertes für Wohngrundstücke sind neben der Grundstücks- und Wohnfläche der Bodenrichtwert sowie die Gebäudeart und das Baujahr des Gebäudes. Mitte 2022 werden alle Immobilienbesitzer eine Aufforderung des Finanzamtes erhalten, u.a. auch ihre Wohnfläche zu melden.

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