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Energiesparen Tipps und Tricks

Kleine Änderungen in der tagtäglichen Verhaltensroutine oder auch nur minimale technische Veränderungen helfen, über das Jahr gesehen wertvolle und teure Energie einzusparen und dem eigenen Geldbeutel einen Gefallen zu tun. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die unsere Tipps beim Einsparen von Energie helfen, so ist es in Summe doch eine beachtliche Menge.

Viele Tipps sind eigentlich ganz logisch oder nachvollziehbar, man muss sich das eigene Verhalten nur einmal vor Augen führen.

Benutzen Sie einen Wasserkocher? Also nur soviel Wasser einfüllen und aufkochen, wie auch benötigt wird. Zum Beispiel einen Becher Wasser für den Tee und nicht die gesamte Füllmenge des Geräts.

Die Beleuchtung komplett auf LED umstellen und schon senkt sich der weitere Stromverbrauch. Die Anschaffung der LED ist natürlich erst einmal etwas hochpreisiger, aber die Ersparnis lohnt! Ebenfalls ein Plus: Mit einer Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden halten LEDs bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von 3 Stunden pro Tag über 20 Jahre. Eine normale Glühlampe kommt gerade mal auf ein Jahr.

Sie haben in Bad und Küche eine Mischbatterie? Wie oft öffnet man den Hahn am Tag und lässt Wasser laufen, um kurz die Hände abzuspülen, Wasserkocher füllen etc. Steht der Hahn konsequent auf kalt? Meistens nicht und so wird, auch wenn es nicht ankommt, die Heizung animiert, das Brauchwasser zu heizen. Also einfach die Mischbatterie auf Kaltwasser stellen und für jede kleine Wassermenge, wo kein Heisswasser benötigt wird, kommt man auf eine Ersparnis von Heizkosten bis zu 5 Prozent im Jahr beim Brauchwasser.

Er läuft das ganze Jahr auf Hochtouren und ist im schlimmsten Fall für ein Viertel deines gesamten Stromverbrauchs verantwortlich: dein Kühlschrank. Mit einem neuen, qualitativ hochwertigen Gerät kannst du langfristig viel Energie sparen und CO2-Emissionen reduzieren. Schaffen Sie sich einen effizienteren Kühlschrank an und tauschen das Altgerät!

Laptop statt PC denn das spart Strom! Ein grosser PC mit Gebläse, grösserer Platine, Gehäuse etc braucht immer mehr Strom als ein Laptop oder sogar noch besser ein Tablet PC. Ausserdem die Helligkeit regulieren und vor allem den Netzstecker ziehen, denn auch wenn ein Laptop aus ist, aber am Netz hängt, wird weiter Strom verbraucht. Tipp: Steckdosenleiste mit manuellem Kippschalter, um nicht benötigte Geräte wie TV, Laptop, Lautsprecher etc. vollständig vom Netz zu trennen.

Die heutigen Waschmaschinen haben eine so starke Leistung, dass Vorwäsche überflüssig ist. Auch mit dem Hauptprogramm allein wird die Wäsche blitzsauber. Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche bis zu 35 Kilogramm CO2 im Jahr und spart jährlich 15 Euro. Manche Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm, das bei leicht verschmutzter Wäsche völlig ausreicht – ein weiteres Plus in Ihrer Energiebilanz! Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Wenn nur zwei Waschgänge in der Woche mit 30 °C statt 60 °C gewaschen werden, vermeiden Sie viel CO2. Senken Sie die Waschtemperatur von 60 °C auf 30 °C, wird nur ein Drittel des Stroms verbraucht, und Sie können 40 Euro im Jahr sparen.

An Fernseher, Monitor oder DVD-Player ist permanent ein leuchtender Punkt zu sehen? Das Netzteil des Deckenfluters ist warm oder brummt, auch wenn kein Licht brennt? Finden Sie an der Espresso-Maschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Strom, der für den Ausstoß von bis zu 245 Kilogramm CO2 jährlich verantwortlich ist.

Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Standby-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro jährlich! Im Haushalt macht das etwa ein Zehntel Ihrer Stromrechnung aus. Durch möglichst vollständigen Verzicht auf den Standby Modus kann man im Jahr 400 kWh und die stolze Summe von 115 Euro sparen.

Umweltbewusstsein und Umweltschutz in der WEG Verwaltung

Auf den ersten Blick ist das Thema Umweltschutz nicht relevant für einen WEG Hausverwalter. Aber Umweltbewusstsein und WEG Hausverwaltung haben jedoch eine Vielzahl an Überschneidungen und Bereiche, die für den Umweltschutz relevant sind. Nicht nur aus Kostengründen ist es oft für die WEG interessant, mehr für den Umweltschutz zu tun. Aber selbst bei so einfachen Fragen, wie der Möglichkeit einer Restmüllreduktion in einer Eigentümergemeinschaft ist das Sparpotenzial erkennbar.

Es gibt viele Bereiche in einer WEG wo der Verwalter einen positiven Einfluss auf die Umwelt nehmen kann. Als Beispiele sind die Verminderung des Restmüllaufkommens, die Einführung von Energie- und Wassersparmassnahmen, eine wassersparende und schadstoffarme Unterhaltung von Gartenflächen, die Neuanlage eines Gründaches, die Überwachung und Beachtung von Gewässerschutzvorschriften im Öltankbereich oder die Einweisung von Hausmeistern zu einem noch umweltbewussterem Handeln.

Wenn man die Vielfalt der Möglichkeiten betrachtet, wird einem sehr rasch bewusst, dass der Verwalter auch hier eine sehr hohe Verantwortung trägt, der er zuallererst im Rahmen seines eigenen Betriebs nachkommen sollte.

Mieten in Hamburg und der Mietenspiegel – ein Drama mit exzessiven Mietsteigerungen nicht nur in Hamburg

Der Hamburger Mietenspiegel ist nach herrschender Rechtsprechung die zuverlässigste Erkenntnisquelle für die ortsübliche Miete der von ihm erfassten Wohnungen. Vorsicht ist deshalb immer geboten, wenn eine Mieterhöhung mit Vergleichsmieten oder mit einem Sachverständigen-Gutachten begründet wird.

Aktuell gibt es in Hamburg rund 563.000 Wohnungen. Der Mietenspiegel gibt Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete für so eine Wohnung.

Auf der Seite von Hamburg.de können Sie sich einen Überblick verschaffen.

Beispiel: Für die Miete eines Hauses mit ca. 100 Quadratmetern müssen in Hamburg 14,56 EUR/m² durchschnittlich kalkuliert werden. Das Portal Immowelt kürte die teuerste Wohnung 2021 in Hamburg mit rund 21.000 Euro je Quadratmeter.

Von 2019 bis 2021 sind die Mieten in Hamburg noch einmal um über 7% im Schnitt gestiegen, was sich in der Regel aus aufwändigen Sanierungen begründet. Bei größeren Sanierungsprojekten in der Wärmedämmung, Heizung etc. schlägt sich das natürlich ziemlich schnell auf den Mietpreis nieder.

Wir beobachten weiterhin gespannt den angespannten Markt in Hamburg und sind gespannt auf ein Wahlversprechen der neuen Regierungskoalition 450000 neue Wohnungen pro Jahr bauen zu lassen 😉

Im eigenen Haus zur Probe wohnen, aber es ist noch nicht gebaut?

Ein neu gegründetes Unternehmen in München möchte mit seiner Idee den Immobilienmarkt aufmischen. Im Maßstab 1:1 soll es möglich sein, das geplante Haus zu besichtigen. Vielen Häuslebauern fehlt es an Raumgefühl oder Vorstellungskraft und die Idee der dreidimensionalen Projektion eines Grundrisses mit der Möglichkeit Möbel zu stellen etc. soll die Planungssicherheit für Häuslebauer erhöhen.

Laufen durch den eigenen Plan im Format 1:1

Fehlplanungen können viel Geld kosten oder auch ein riesiges Ärgernis am neuen Haus darstellen. Häuslebestizer können mit der Methode dieser Firma nachträgliche Baukosten vermeiden. Noch vor Baubeginn muss es etwas anderes zur Visualisierung von Bauplänen geben, dachte sich das Münchener Startup und hatte die Idee vom Grundriss in Lebensgrösse. Das kann man sich auf der gleichnamigen Website ansehen und prinzipiell sagt dieser Name schon alles.

Hausbauer schicken der Firma einen Grundriss des Hausprojektes und können sich diesen von dem Unternehmen im Maßstab 1:1 visualisieren lassen.

Vielen Menschen mangelt es an Raumgefühl und diese Methode ist da offenbar sehr hilfreich. So kann man sich noch vor Baubeginn des Hauses durchaus schützen, die eine oder andere Fehlplanung zu begehen.

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung dieser Geschäftsidee.

Silberfische

Urzeitliche Tiere und eigentlich zu bewundern, aber doch unerwünscht in der Wohnung!

Wie sehen Silberfischchen eigentlich aus?

Silberfischchen sind silbergrau gefärbte, nachtaktive Insekten. Sie können nicht fliegen.

  • Farbe: weiß bis schwarzbraun oder silbergrau, Unterseite gelblich
  • Form: stromlinienförmig, tropfenförmig
  • Länge bis 11 mm
  • lange Fühler, breiter Brustabschnitt ohne Flügel

Wo kommen Silberfischchen vor?

Silberfischchen kommen an feuchten, warmen und dunklen Orten vor. Sie tummeln sich vor allem in Speisekammern, Badezimmern, Küchen, Waschküchen und Abstellkammern. Dort finden Sie Nahrung und optimale Lebensbedingungen. Auch in Vogelnestern sind sie manchmal anzutreffen.

Was fressen Silberfischchen? Sind Silberfischchen Schädlinge?

Als Nahrung bevorzugen Silberfischchen stärke- und zuckerhaltige Ware, wie Grieß, Mehl, Nudeln, Papier, Tapeten (Leim), gestärkte Textilien. Sie sind in der Lage, Zellulose oder eiweißhaltige Stoffe zu verdauen.

Silberfischchen werden eher zu den Lästlingen gezählt. Allerdings können bei stärkerem Befall auch Fraßschäden (Schabefraß, Löcher) entstehen. Dann zählen Sie zu den Schädlingen.

Es ist nicht bekannt, dass Silberfischchen Krankheiten übertragen.

Woher kommen Silberfischchen?

In den meisten Fällen werden Silberfischchen von außen eingeschleppt. Selten gelangen sie selbst vom Außenbereich ins Haus oder in die Wohnung, eher durch Hausflure oder an Rohrleitungen entlang. Selbst in frisch bezogenen Häusern und Wohnungen tauchen sie relativ schnell auf. Schuld sind dann meist die alten Umzugskartons, die für den neuen Umzug genutzt wurden und vielleicht vorher im Keller oder auf dem Dachboden lagerten. In diesen Kartons sitzen dann die Silberfischchen oder es haften die Eier daran. Man kann sie sich auch durch alte Möbel ins Haus holen.

Wie werde ich Silberfischchen los? Wie gehe ich gegen Silberfischchen vor?

Silberfischchen kann man mit einem Kontaktinsektizid bekämpfen. Dazu werden die Versteckmöglichkeiten der Tiere ausfindig gemacht und diese Bereiche mit dem Mittel behandelt.

Eine weitere Art der Bekämpfung ist der Einsatz von Fraßgel/Fraßködern. Das Fraßgel wird in Spalten und Ritzen platziert und lockt die Insekten durch einen speziellen Geruchsstoff an. Nach der Aufnahme des Gels sterben die Tiere. Wir als Schädlingsbekämpfer und Kammerjäger nutzen zum Auslegen des Gels gerne Leerköderdosen, die vor Ort mit dem Fraßgel befüllt werden. Leerköderdosen bieten den Vorteil, dass das Gel geschützt ausgelegt wird und nicht so schnell einstaubt.

Gute Erfolge kann man auch mit Klebefallen erzielen. Man muss nur sehr konsquent in der Anwendung sein und immer wieder „nachlegen“. Ansonsten dienen die Klebefallen eher dem Monitoring, also der Kontrolle, ob eine Bekämpfung mittels Kontaktinsektizid oder Fraßgel erfolgreich war.

Wie kann ich mich vor Silberfischchen schützen?

  • Räume kühl halten
  • Räume trocken halten, am besten zwischen maximal 45 und 50 % Luftfeuchtigkeit
  • Zuckerhaltige Nahrung sollten verschlossen gelagert werden
  • Regelmäßiges Aussaugen der Bodenritzen, die beliebte Wohn- und Nistplätze von Silberfischchen sind
  • Regelmäßiges Spülen der Ausgüsse mit heißem Wasser
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