Immobilienagentur

Energiesparen Tipps und Tricks

Kleine Änderungen in der tagtäglichen Verhaltensroutine oder auch nur minimale technische Veränderungen helfen, über das Jahr gesehen wertvolle und teure Energie einzusparen und dem eigenen Geldbeutel einen Gefallen zu tun. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die unsere Tipps beim Einsparen von Energie helfen, so ist es in Summe doch eine beachtliche Menge.

Viele Tipps sind eigentlich ganz logisch oder nachvollziehbar, man muss sich das eigene Verhalten nur einmal vor Augen führen.

Benutzen Sie einen Wasserkocher? Also nur soviel Wasser einfüllen und aufkochen, wie auch benötigt wird. Zum Beispiel einen Becher Wasser für den Tee und nicht die gesamte Füllmenge des Geräts.

Die Beleuchtung komplett auf LED umstellen und schon senkt sich der weitere Stromverbrauch. Die Anschaffung der LED ist natürlich erst einmal etwas hochpreisiger, aber die Ersparnis lohnt! Ebenfalls ein Plus: Mit einer Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden halten LEDs bei einer durchschnittlichen Leuchtdauer von 3 Stunden pro Tag über 20 Jahre. Eine normale Glühlampe kommt gerade mal auf ein Jahr.

Sie haben in Bad und Küche eine Mischbatterie? Wie oft öffnet man den Hahn am Tag und lässt Wasser laufen, um kurz die Hände abzuspülen, Wasserkocher füllen etc. Steht der Hahn konsequent auf kalt? Meistens nicht und so wird, auch wenn es nicht ankommt, die Heizung animiert, das Brauchwasser zu heizen. Also einfach die Mischbatterie auf Kaltwasser stellen und für jede kleine Wassermenge, wo kein Heisswasser benötigt wird, kommt man auf eine Ersparnis von Heizkosten bis zu 5 Prozent im Jahr beim Brauchwasser.

Er läuft das ganze Jahr auf Hochtouren und ist im schlimmsten Fall für ein Viertel deines gesamten Stromverbrauchs verantwortlich: dein Kühlschrank. Mit einem neuen, qualitativ hochwertigen Gerät kannst du langfristig viel Energie sparen und CO2-Emissionen reduzieren. Schaffen Sie sich einen effizienteren Kühlschrank an und tauschen das Altgerät!

Laptop statt PC denn das spart Strom! Ein grosser PC mit Gebläse, grösserer Platine, Gehäuse etc braucht immer mehr Strom als ein Laptop oder sogar noch besser ein Tablet PC. Ausserdem die Helligkeit regulieren und vor allem den Netzstecker ziehen, denn auch wenn ein Laptop aus ist, aber am Netz hängt, wird weiter Strom verbraucht. Tipp: Steckdosenleiste mit manuellem Kippschalter, um nicht benötigte Geräte wie TV, Laptop, Lautsprecher etc. vollständig vom Netz zu trennen.

Die heutigen Waschmaschinen haben eine so starke Leistung, dass Vorwäsche überflüssig ist. Auch mit dem Hauptprogramm allein wird die Wäsche blitzsauber. Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche bis zu 35 Kilogramm CO2 im Jahr und spart jährlich 15 Euro. Manche Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm, das bei leicht verschmutzter Wäsche völlig ausreicht – ein weiteres Plus in Ihrer Energiebilanz! Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Wenn nur zwei Waschgänge in der Woche mit 30 °C statt 60 °C gewaschen werden, vermeiden Sie viel CO2. Senken Sie die Waschtemperatur von 60 °C auf 30 °C, wird nur ein Drittel des Stroms verbraucht, und Sie können 40 Euro im Jahr sparen.

An Fernseher, Monitor oder DVD-Player ist permanent ein leuchtender Punkt zu sehen? Das Netzteil des Deckenfluters ist warm oder brummt, auch wenn kein Licht brennt? Finden Sie an der Espresso-Maschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Strom, der für den Ausstoß von bis zu 245 Kilogramm CO2 jährlich verantwortlich ist.

Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Standby-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro jährlich! Im Haushalt macht das etwa ein Zehntel Ihrer Stromrechnung aus. Durch möglichst vollständigen Verzicht auf den Standby Modus kann man im Jahr 400 kWh und die stolze Summe von 115 Euro sparen.

Umweltbewusstsein und Umweltschutz in der WEG Verwaltung

Auf den ersten Blick ist das Thema Umweltschutz nicht relevant für einen WEG Hausverwalter. Aber Umweltbewusstsein und WEG Hausverwaltung haben jedoch eine Vielzahl an Überschneidungen und Bereiche, die für den Umweltschutz relevant sind. Nicht nur aus Kostengründen ist es oft für die WEG interessant, mehr für den Umweltschutz zu tun. Aber selbst bei so einfachen Fragen, wie der Möglichkeit einer Restmüllreduktion in einer Eigentümergemeinschaft ist das Sparpotenzial erkennbar.

Es gibt viele Bereiche in einer WEG wo der Verwalter einen positiven Einfluss auf die Umwelt nehmen kann. Als Beispiele sind die Verminderung des Restmüllaufkommens, die Einführung von Energie- und Wassersparmassnahmen, eine wassersparende und schadstoffarme Unterhaltung von Gartenflächen, die Neuanlage eines Gründaches, die Überwachung und Beachtung von Gewässerschutzvorschriften im Öltankbereich oder die Einweisung von Hausmeistern zu einem noch umweltbewussterem Handeln.

Wenn man die Vielfalt der Möglichkeiten betrachtet, wird einem sehr rasch bewusst, dass der Verwalter auch hier eine sehr hohe Verantwortung trägt, der er zuallererst im Rahmen seines eigenen Betriebs nachkommen sollte.

Aufgrund aktueller Verdichtung insbesondere in Städten wird Grundstücksteilung immer mehr ein Thema

Nicht nur in Hamburg werden Grundstücke immer mehr oder immer wieder geteilt und dichter bebaut. Baugrundstücke sind rar und sie sind teuer. Wer eines sucht, ist manchmal der Verzweiflung nahe. Dabei kann die Lösung direkt vor der Haustür liegen: Warum zum Beispiel nicht das Grundstück der Eltern teilen und dort bauen? Früher wurden Häuser auf sehr grossen Grundstücken gebaut. Nicht selten findet man in Orten wie beispielsweise Jesteburg, Bendestorf und anderenorts Grundstücke mit Häusern bei 3000 Quadratmetern und mehr. Neben dem Wohnhaus wurde häufig ein großer Garten angelegt. Doch heute genügt vielen zum Gärtnern auch eine kleinere Fläche. Ein Teil des Grundstücks abzutrennen, liegt also nahe – entweder um es den Kindern zu geben oder zu verkaufen.

Hausmeisterdienste

Bebauungspläne zeigen, ob man das Grundstück teilen und bebauen kann. Die entsprechende Info gibt es beim Bauamt, oft finden sich die Pläne auch online. In einem Bebauungsplan können die Mindestgröße eines Baugrundstücks, die Bauweise und die zulässigen überbaubaren Grundstücksflächen festgeschrieben sein – alles Faktoren, die bei der Teilung einer Fläche eine Rolle spielen. Geregelt ist auch, wie viele Geschosse erlaubt sind und wie groß die Abstände zu den Nachbarn sein müssen. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Grundstück neu zu begrenzen: die reale und die ideelle Teilung. In den meisten Bundesländern wird zur Teilung eines Grundstücks keine behördliche Genehmigung benötigt. Ausgenommen hiervon sind Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. In jedem Fall muss aber ein öffentlich bestelltes Vermessungsbüro das Grundstück vermessen. Dabei werden die genaue Größe des Grundstücksteils und der Grenzverlauf ermittelt, auch werden neue Grenzsteine gesetzt. Zum Schluss werden die neuen Verhältnisse im Grundbuch eingetragen. Aber eine reale Teilung des Grundstücks ist nicht in jedem Fall möglich. Manchmal ist sie nicht zulässig.“Wird zum Beispiel der große Garten abgetrennt, kann das Einfamilienhaus, das auf dem restlichen Grundstück steht, baurechtlich zu viel Platz einnehmen.“ Dann kann man das Grundstück aber trotzdem teilen, zwar nicht real, aber immerhin ideell.

Die ideelle Teilung wird in der Praxis vor allem bei Mehrfamilienhäusern, aber auch bei Doppel- und Reihenhäusern angewendet. Sie ist jedoch auch bei frei stehenden Einfamilienhäusern möglich. Dabei wird das Grundstück in Miteigentumsanteile aufgeteilt. Der Nachteil: In der Wohnungseigentümergemeinschaft, die durch die ideelle Teilung entsteht, müssen sich alle an die Spielregeln der Gemeinschaft halten. Bei einer realen Teilung sind die Freiheiten der Eigentümer größer. Zwar spart man sich bei einer ideellen Teilung die Vermessungskosten. Dafür ist aber eine sogenannte Teilungserklärung notwendig, die notariell beurkundet und dann beim Grundbuchamt eingereicht werden muss. Von den Inhalten der Teilungserklärung hängt entscheidend ab, welche Rechte jeder Miteigentümer hat. Ohne Teilung kann es zu Konflikten kommen, wenn die Frage entsteht, wem das neu gebaute Haus gehört.

Immobilien verkaufen mit dem richtigen Partner

Der erfolgreiche Verkauf einer Immobilie hängt von diversen Faktoren ab. Sie sind der ausschlaggebende Faktor für den zu erzielenden Wunschpreis, eine angemessene Dauer des gesamten Verkaufsprozesses einer Immobilie und natürlich auch einen insgesamt reibunglosen Ablauf.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

    Es macht absolut Sinn, einen Makler für den Verkauf einer Immobilie zu beauftragen. Nicht nur, um die Vertriebskosten zu minimieren, sondern auch, um sich das notwendige Knowhow für den Verkaufsprozess der Immobilie einzukaufen. Um Ihre Suche nach qualifizierten Interessenten für Ihre Immobilie anzukurbeln, ist eine fachgerechte Immobilienvermarktung der beste Schritt. Bei einem Versuch, die eigene Immobilie privat ohne Makler zu verkaufen, stellen sich oft nie erahnte Hürden in den Weg. Häufig werden viele Stunden Arbeit investiert, ohne ernsthaft interessierte Käufer anzusprechen. Als IHK geprüfter Immobilienmakler hier in Hamburg Seevetal bewahren wir Sie davor und tragen mit einer individuellen Immobilienvermarktung zum schnellen Verkaufserfolg bei.

    Das beinhaltet von der Einwertung und einer marktgerechten Preisfindung bis zur Begleitung zum Notartermin alle notwendigen Schritte für Sie, die wir gemeinsam mit Ihnen als Immobilienbesitzer planen und besprechen. Immobilieninteressenten erwarten, alle relevanten Informationen rund um Ihr Objekt mit wenigen Blicken zu erfassen.

    Dieses Phänomen kennen Sie mit Sicherheit beim Blick auf die großen Immobilien-Portale im Internet. Einträge ohne Fotos, die eine Verkaufsimmobilie in nur wenigen Zeilen beschreiben, wirken schnell unseriös und wecken keinerlei Interesse.

    Dies verhindern wir, indem wir aussagekräftige und moderne Exposés erstellen und Ihre Immobilie für die Präsentation im Netz vorbereiten. Unser Service umfasst eine Fülle an Leistungen, mit denen Sie Ihr Objekt realitätsnah und greifbar präsentieren. Hierzu gehören beispielsweise:

    • hochauflösende und detaillierte Fotografien
    • Virtuelle Rundgänge im 360°-Panorama
    • Luftaufnahmen Ihres Objekts
    • Erstellung oder Optimierung Ihres Grundrisses

    Zusammen mit sachlichen Informationen rund um Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung ist Ihnen eine fachgerechte Immobilienvermarktung zugesichert, die wirkliches Interesse weckt.

    Leere Räume wecken nicht immer das erhoffte Interesse. Gerade beim ersten Blick auf Ihre Immobilie bleibt ein lebhafter Eindruck des Wohngefühls schnell auf der Strecke. Hier hilft Ihnen Atrium Immobilien mit dem Konzept des digitalen Renovierens und Möblierens weiter. Wir statten Ihr Objekt am Bildschirm mit virtuellen Details aus, die der Vermarktung dienen.

    Diese digitalen Maßnahmen rund um die Inneneinrichtung oder Umbauten wecken realistische Erwartungen und geben potenziellen Käufern Einblicke, die das ungenutzte Objekt nicht bereithalten kann. Ein erprobtes Prinzip, das wir Ihnen für Ihre Immobilienvermarktung empfehlen.

    Unsere erstellten Exposés und weitere Informationen binden wir neben unserer Homepage auf den wichtigsten Immobilien-Portalen in Deutschland ein. Sie werden so nicht nur in Fulda und Hessen sichtbar, sondern überzeugen bundesweit potenzielle Interessenten. Mit unserer technischen Erfahrung und der richtigen Software sind wir in der Lage, Exposés und Informationen mühelos bei einer Vielzahl von Portalen einzubinden.

    Gerade dies ist Ihnen bei der privaten Vermarktung nicht möglich, sodass sich aufgrund von Zeit und Mühen auf ein oder zwei Portale beschränkt wird. Mit uns als Partner ist Ihnen eine facettenreiche Präsentation Ihrer Immobilie an diversen Stellen im deutschsprachigen Internet zugesichert, was den Vermarktungserfolg beschleunigt.

    Die Grundsteuer wurde reformiert und da gilt für Immobilienbesitzer Obacht!

    Immobilienbesitzer aufgepasst!

    Für alle Immobilienbesitzer/innen gilt:

    Die Einheitswerte auf den 1. Januar 1935 (neue Länder) und 1. Januar 1964 (alte Länder) verlieren im Zuge der Grundsteuerreform am 31. Dezember 2024 ihre Gültigkeit und dürfen ab dem 1. Januar 2025 nicht mehr als Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer herangezogen werden. Zur Feststellung des Grundsteuerwertes für Wohngrundstücke sind neben der Grundstücks- und Wohnfläche der Bodenrichtwert sowie die Gebäudeart und das Baujahr des Gebäudes. Mitte 2022 werden alle Immobilienbesitzer eine Aufforderung des Finanzamtes erhalten, u.a. auch ihre Wohnfläche zu melden.

    Verschiedene Formen des Wohnens im Alter

    Betreutes- oder Service-Wohnen eignet sich für Senioren, die in einer eigenen Wohnung leben und im Notfall schnell und zuverlässig Hilfe zur Verfügung haben möchten. Bei Einzug in eine betreute Wohnanlage müssen sie in der Lage sein, ihren Haushalt eigenständig zu führen.

    Die dortige persönliche Betreuung kann den Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim überflüssig machen oder zumindest hinausschieben. Denn im Notfall stehen neben dem Grundservice alle Hilfen zur Verfügung.

    Was in der Wohnanlage dabei sein sollte

    • Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Wohnanlage möglichst zentrumsnah ist, ruhig gelegen und nicht zu groß.
    • Sie sollte auch barrierefrei sein und den Kontakt zwischen den Bewohnern erleichtern.
    • Zudem sollten Gemeinschaftseinrichtungen wie ein Café, Räume für Freizeitaktivitäten und Trockenräume zur Anlage gehören.
    • Wichtig sind auch Freiflächen mit Sitzgelegenheiten sowie Bänke im Hof oder Garten, die zu einem spontanen Schwatz mit den Nachbarn einladen.

    Wohnung vergleichen und Probe wohnen

    Geben Sie sich bei der Auswahl der Einrichtung nicht mit den Informationen des Anbieters zufrieden. Besichtigen Sie die Anlage mehrmals und erkunden Sie das Umfeld. Sprechen Sie mit potenziellen Nachbarn und vergleichen Sie die Wohnung mit ähnlichen Angeboten. Wohnen Sie, falls möglich, ein bis zwei Wochen zur Probe.

    Was muss in den Betreuungsvertrag?

    Der Betreuungsvertrag sollte die Leistungen, die in der Grundpauschale enthalten sind, genau auflisten und beschreiben. Manche Einrichtungen bieten Wahlleistungen in Form von Dienstleistungspaketen an. Achten Sie darauf, dass diese Ihren Bedürfnissen entsprechen. Ebenso wichtig ist es, vor dem Einzug den Umfang an Pflegeleistungen und die Kosten abzuklären. Ob Sie dauerhaft bleiben können, hängt von der angebotenen Pflege und der Schwere der Pflegebedürftigkeit ab.

    Senioren- oder Pflege-WG

    In einer Senioren-Wohngemeinschaft wohnen ältere Menschen zusammen, die entweder bereits in Rente oder kurz davor sind. Die Bewohner teilen sich eine Wohnung oder ein Haus und Gemeinschaftsräume wie etwa eine großen Küche oder einen Garten. Üblicherweise ziehen die Bewohner zusammen, wenn sie noch agil sind. Wird einer von ihnen pflegebedürftig, übernimmt meist ein professioneller Pflegedienst die Betreuung.

    Betreute Wohngemeinschaft

    Es gibt auch betreute Wohngemeinschaften, in der hilfe- oder pflegebedürftige ältere Menschen zusammenleben: so genannte Pflege-WGs. Das Alltagsleben spielt sich im Gemeinschaftswohnzimmer und in der Küche ab. Jeden Tag kommen Betreuer ins Haus, die die Gruppe beim Kochen, in der Haushaltsführung und bei Gemeinschaftsaktivitäten unterstützen. Bei Bedarf werden ambulante Pflegedienste engagiert. Die Bewohner erleben einen möglichst normalen, selbstbestimmten Alltag und werden verlässlich betreut.

    Gegründet werden Pflege-WGs häufig von kleineren Organisationen wie ambulanten Pflegediensten, aber auch von Angehörigen. Da die Wohnform in der Regel nicht dem Heimgesetz unterliegt, können Ausstattung und Personaleinsatz selbst bestimmt werden. Die Bewohner haben ganz normale Mietverträge. Betreuer und Pfleger sind Dienstleister.

    Diese Kosten fallen an

    Es fallen Kosten an für Miete, Haushaltsgeld, die Betreuung durch Präsenzkräfte und die individuelle Pflege. Da Pflege-WGs sozialrechtlich als eigener Haushalt gelten, gelten die Pflegesätze für ambulante Betreuung.

    Wer sich für Senioren- oder Pflege-WGs interessiert, sollte Kontakt zu ambulanten Pflegediensten, Sozialstationen oder der Wohlfahrtspflege aufnehmen und nach bereits bestehenden Projekten fragen oder sich beraten lassen.

    Mehrgenerationenhäuser

    In Mehrgenerationenhäusern leben je nach Konzept ältere und jüngere Menschen, körperlich beeinträchtigte oder auch nicht körperlich beeinträchtigte zusammen in Miet- oder Eigentumswohnungen, einem Haus oder in einer Wohnanlage. Meist bewohnt jede Partei eine eigene, abgeschlossene Wohnung. Die Gemeinschaftsräume sind allen gleichermaßen zugänglich. Sie eignen sich für offene, kontaktfreudige Menschen, die sich in eine Gemeinschaft einbringen wollen. Beim Einzug sollten sie noch nicht pflegebedürftig sein.

    Viele hoffen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Vor allem die Älteren wünschen sich, auch dann in der Gemeinschaft wohnen bleiben zu können, wenn sie einmal pflegebedürftig werden. Die meisten Bewohner planen, professionelle Kräfte hinzuzuziehen, wenn eine Pflege dauerhaft nötig wird.

    Kosten für Bewohner

    Die Bewohner zahlen in der Regel eine ortsübliche Miete und müssen teils Anteile an einer Baugenossenschaft kaufen. Mehrkosten entstehen vor allem für Gemeinschaftsräume und -flächen, wenn diese nicht öffentlich gefördert oder auf andere Weise subventioniert werden. Das Zusammenleben hilft jedoch sparen: So können Waschmaschinen, Werkzeuge oder Autos gemeinsam angeschafft und genutzt werden. Ältere Bewohner können sich die Kosten für Hilfsdienste oder ambulante Pflege teilen.

    Es ist wichtig, früh mit der Suche nach einem geeigneten Wohnprojekt anzufangen. Bis Sie einen Platz finden oder ein geeignetes (mit-) realisieren, können mehrere Jahre vergehen.

    Quelle: ZDF Mediathek

    Das Verwalterhonorar einer Hausverwaltung ist nur ein Kriterium für die richtige Wahl des Hausverwalters

    Hausverwaltung ist eine besonders qualifizierte Dienstleistung. Ein Verwalter ist nicht nur fachlich qualifiziert, er muss sich auch bereits vor Betriebsaufnahme durch eine ausgiebige Auskunft seiner wirtschaftlichen Vergangenheit und Gegenwart qualifizieren, regelmäßige Fortbildungen nachweisen können und seine Tätigkeit bei Versicherungen absichern und das auch nachweisen können.

    Außerdem ist natürlich wichtig, dass die Chemie stimmt, denn das Zusammenwirken zwischen Mietern und Hausverwaltung muss störungsfrei und gedeihlich erfolgen, insbesondere nicht nur bei der Mietshausverwaltung, sondern natürlich auch bei der WEG Hausverwaltung.

    Ein Hausverwalter ist nicht nur ein im Büro verwaltend tätiger Dienstleister. Ein guter Verwalter ist vielfältig aufgestellt und hat auch zum Beispiel im Handwerk vielfältige Kenntnisse. Das ist wichtig, für die zielgerichteten Einsätze von Handwerksleistungen an der Immobilie und um schon im Vorfeld eine strukturierte Gangart bei Modernisierungen, Reparaturen oder Sanierungen des Eigentums vorgehen zu können. Ergänzend zu solchen Kenntnissen verfügt eine gute Hausverwaltung auch über ein breites Netzwerk in der Immobilien- und Handwerksbranche.

    Selbstverständlich ist es immer von Vorteil, sich in der Region auszukennen. Aber auch vermeintlich etwas weiter entfernte Immobilien vom Stammsitz der Hausverwaltung stellen kein Problem dar, weil in der heutigen Zeit Entfernungen allein durch die Digitalisierung geringer geworden sind und eine aus der Region weiter entfernte Hausverwaltung muss nicht immer nachteilig sein. Bestes Beispiel ist hier das in einer strukturschwächeren Gegend liegende Immobilienobjekt, das von einer Hausverwaltung aus einer Metropolregion betreut wird, denn dieser Verwalter hat in der Regel Zugriff auf ein qualifiziertes Netzwerk.

    Wenn Sie bei der Auswahl einer neuen Hausverwaltung auf den ersten Blick schon einmal eine gewisse Transparenz erfahren haben und auch das Verwalterhonorar einschätzen können, lernen Sie den neuen Hausverwalter im nächsten Step persönlich kennen und gewinnen einen weiteren Eindruck.

    Ob die Zusammenarbeit in Zukunft fruchtbar ist und für die Immobilie förderlich, zeigt sich natürlich erst nach einer etwas längeren Zeit. Jedoch können Sie durch die vorgenannten ersten Einschätzungen sicherlich schon eine Tendenz Ihrer Entscheidung vornehmen. Wie so oft im Leben spielen auch bei einer in erster Linie sachlichen Tätigkeit einer Hausverwaltung durchaus auch Sympathiepunkte eine Rolle.

    Tipps zum Renovieren und Energiesparen für Haus und Wohnung vom Makler

    Wer es in der Winterzeit angenehm warm haben möchte, sollte für ein gesundes Raumklima sorgen. Denn eine optimale Luftfeuchtigkeit, ausreichend Frischluft und wohlige Wärme sind ein starkes Trio: Sie halten in der dunklen Jahreszeit einerseits gesund und senken andererseits die Heizkosten. Öffnen Sie die Fenster fünf bis zehn Minuten und sorgen Sie am besten für Durchzug. Gekippte Fenster lassen die Wohnung auf Dauer auskühlen und sind kein wirksames Mittel gegen Schimmelpilze.  Vor allem in der Heizsaison sorgt trockene Raumluft für gereizte Schleimhäute. Damit einhergehend steigt das Erkältungsrisiko. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 50 Prozent betragen. Wer ein Glas Wasser auf oder an die Heizkörper stellt, erhöht die Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

    Eine energetische Modernisierung ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Doch für Eigenheimbesitzer gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den finanziellen Kostenaufwand deutlich senken. Wir geben Ihnen einen Überblick. Zudem erfahren Sie, warum sich besonders Frühling und Sommer für energetische Sanierungsmaßnahmen eignen, was genau ein Blower-Door-Test ist und wie Sie einen guten Energieberater finden.

    Viele Hausbesitzer schrecken aus wirtschaftlichen Gründen vor einer energetischen Modernisierung zurück, denn die Investitionssumme ist häufig sehr hoch. Doch einerseits rentieren sich solche Baumaßnahmen nach einigen Jahren und andererseits gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den Kostenaufwand überschaubar machen. Immonet gibt einen Überblick der Finanzierungsmöglichkeiten.

    Heizungen unterscheiden sich nicht nur anhand ihrer Energiequelle, sondern auch durch ihre Kosten. Die Forderung, Energie zu sparen, ist gesetzlich verankert und angesichts des Klimawandels so präsent wie nie. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Vor- und Nachteile verschiedene Heizungsarten und Brennstoffe mit sich bringen und welche Fördermöglichkeiten Sie bei der Neuplanung oder Heizungsmodernisierung in Anspruch nehmen können. Hersteller und Gesetzgeber empfehlen die regelmäßige Wartung von Heizungsanlagen. Ein Heizkessel mit Brenner, Regelung und Anbauteilen ist mit dem Motor eines Autos zu vergleichen – bei gleichen Betriebszeiten würde der Wagen jährlich rund 100.000 Kilometer zurücklegen

    Aus Sicherheitsgründen sollten Heizungsanlagen vom Fachmann gewartet werden. Allein durch die Reinigung der Heizflächen im Brennraum rentiert sich die professionelle Wartung: Im Heizgerät verursacht jeder Millimeter Rußbelag auf den Wärmetauscherflächen einen um fünf Prozent höheren Brennstoffverbrauch. Natürlich ist auch die Betriebssicherheit eines regelmäßig gewarteten Heizgerätes höher: Wer will schon in der kalten Jahreszeit auf Zimmerwärme und warmes Wasser verzichten?

    Quelle: immonet

    Die Mietkaution oder Mietsicherheit

    Eine Mietsicherheit (Kaution) dient der Sicherung von Ansprüchen des Vermieters aus dem Mietverhältnis.

    Ohne die Berechnung von Betriebskosten ist die Höhe einer Kaution beschränkt auf maximal 3 Kaltmieten. Bei einer bar zu zahlenden Kaution kann der Mieter in bis zu 3 Raten die Kaution beim Vermieter hinterlegen. Die erste Rate der Kaution für den Vermieter ist im ersten Mietmonat im Voraus fällig.

    Seit Mai 2013 kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen, wenn der Mieter mit der Zahlung von zwei der insgesamt drei Kautionsraten in Verzug ist.

    Der Vermieter muss das Geld bei einem Kreditinstitut „zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz“ anlegen.

    Der Vermieter muss die Kaution getrennt von seinem Vermögen hinterlegen, um es unberechtigtem Zugriff durch möglicherweise Gläubiger des Vermieters zu schützen. Die Zinsen für die Mietkaution sind durch den Vermieter jährlich auszuschütten, wirken aber Kautionserhöhend, da sie nicht ausgezahlt werden. Ein Rückbehaltungsrecht hat der Vermieter nur in der Höhe, in der er noch Forderungen an den Mieter hat. Über diese muss er baldmöglichst abrechnen. Es stimmt nicht, dass der Vermieter Anspruch darauf hat, sich mit der Kautionsabrechnung und -rückzahlung grundsätzlich 3 oder sogar 6 Monate Zeit zu lassen!

    Es gibt Gerichtsurteile, die eine Rückbehaltunszeit durch Vermieter von der Kaution bei maximal 3 Monaten oder längstens auch 6 Monaten sehen. Und auch die vollständige Kaution ist nicht davon betroffen, sondern nur der Part an möglicherweise noch ausstehenden Betriebskosten bei Beendigung des Mietverhältnisses. Zum Beispiel darf auch gar nichts zurückbehalten werden, wenn die letzte Betriebskostenabrechnung ein Guthaben ergab.

    Der Vermieter muss Auskunft über Art der Anlage der Kaution und deren Verbleib geben. Die Vertragsparteien können statt einer Barkaution vereinbaren, dass der Mieter einen Bürgen stellt oder eine Bankbürgschaft beibringt. Auch in diesem Fall darf die Höhe nicht das Dreifache einer Netto-Monatsmiete übersteigen, erst recht nicht, wenn die Bürgschaft zusätzlich zu einer Bar-Kaution gestellt wird. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz macht die Rechtsprechung allerdings, wenn eine zusätzlichen Bürgschaft nicht vom Vermieter gefordert, sondern vom Mieter bzw. vom Bürgen angeboten wird.

    Genauere Informationen zu verschiedenen Rechtslagen in Sachen Mietkaution finden Vermieter und Mieter beispielsweise auf den Seiten von Mietervereinen.

    Tipps für den Auszug – was bei der Wohnungsübergabe zu beachten ist

    Die Übergabe der Wohnung

    Es ist soweit und Sie haben endlich ein neues Zuhause gefunden? Dann ist die Wohnungsübergabe Ihr letzter und wichtigster Pflichttermin mit Ihrem alten Vermieter und dann geht es auf in die neue Wohnung. Was ist zu beachten und zu tun, damit die Übergabe der alten Wohnung an den Vermieter ordnungsgemäß erfolgt, Sie Ihre Kaution zurückerhalten und sich alle Parteien trennen ohne nachfolgende Klärungsbedarfe?

    Ihre bisherige Wohnung ist gekündigt und Sie haben Ihr Umzug in die neue Wohnung ist vollständig erfolgt? In Hamburg ziehen jedes Jahr Tausende von Menschen in neue Wohnungen um. Damit alles geregelt hinter sich gelassen werden kann und es mit dem alten Vermieter im Guten auseinander geht, müssen nach dem Umzug noch ein paar kleine Hürden genommen werden: Denn eine vollkommen unrenovierte oder mangelhafte Wohnung sieht natürlich kein Vermieter gern – unter Umständen muss der Mieter seine alte Wohnung bis zu einem bestimmten Grad sogar renovieren. Grundsätzlich ist der Mieter verpflichtet, die Wohnung entsprechend der im Mietvertrag getroffenen Vereinbarungen an den Vermieter zurückzugeben und darüber muss man sich schon beim Einzug klar sein. Aber wer nimmt es schon so genau, wenn es doch eine neue Wohnung zu beziehen gilt und man endlich alles geschafft haben möchte.

    Zuerst muss die Wohnung sowie die dazugehörigen Keller- und Dachbodenräume oder auch die Garage vollständig geräumt werden. Wenn die Wohnung leer ist, müssen Sie in den meisten Fällen alles putzen und fegen, damit eine „besenreine“ Übergabe gesichert ist! Im Mietvertrag sollte geklärt sein, ob die Wände neu gestrichen werden müssen und Bohrlöcher gestopft werden sollen.

    WICHTIG: Es gibt darüber hinaus eine sogenannte Rückbaupflicht, die für den Mieter gilt. Selbst getroffene Baumaßnahmen, wie zum Beispiel ein Fliesenboden, den der Mieter in Eigenregie verlegt hat, müssen im Zweifelsfall rückgängig gemacht werden – sofern der Vermieter nicht ohnehin mit den Änderungen einverstanden ist. Dieses sollte man vorher mit der gebotenen klaren Kommunikation freundlich klären. 

    ACHTUNG: Wenn der Vermieter bei der Übergabe nicht gemeldete Mängel feststellt oder Rechnungen (zum Beispiel angefallene Nebenkosten) zum Ende des Mietvertrags nicht beglichen sind, kann er die Mietkaution einbehalten.

    Bei der Wohnungsendabnahme sollte, um Klarheit zu schaffen, unbedingt durch den Vermieter oder durch seinen beauftragten Hausbetreuer ein Übergabeprotokoll oder Abgabeprotokoll erstellt werden, in dem der gesamte Zustand der Wohnung mit etwaigen Mängeln oder Sonderausstattungen genauestens festgehalten wird. Auch Streitpunkte werden hier dokumentiert. Dieses Protokoll sollte dann sowohl von der Person, die die Endabnahme durchgeführt hat, als auch von Ihnen als Mieter überprüft und unterschrieben werden. Es dient auch der Beweisführung im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung.

    Was soll alles im Übergabeprotokoll stehen? 

    Im Protokoll sollten zum Beispiel sämtliche Zählerstände von Heizungen, Wasseruhren sowie Stromzählern und der Zustand der einzelnen Wohnräume notiert werden. Außerdem sollten Mängel und Schäden in der Wohnung vermerkt werden, damit der Vermieter im Bilde ist. Auch die Anzahl der Wohnungsschlüssel sollte im Übergabeprotokoll erfasst werden.

    Genügt es, die Wohnungsschlüssel einem Nachbarn zu übergeben? 

    Bei der Rückgabe der Wohnung müssen sämtliche Wohnungs-, Keller- und Garagenschlüssel, die auch im Protokoll vermerkt sind, zurückgegeben werden, und zwar direkt an den Vermieter oder seinen gesetzlichen Vertreter. Die Übergabe der Schlüssel an den nachfolgenden Mieter oder einen Nachbarn genügt nicht. 

    Der Vermieter will schließlich die Kontrolle über das Geschehen im Haus und die Sicherheit behalten. 

    Wann soll die Wohnungsübergabe erfolgen? 

    Eine Übergabe der neuen Wohnung mit Aushändigung der Schlüssel sollte erst dann stattfinden, wenn beide Parteien die Mietverträge unterschrieben haben und eine vertragliche Vereinbarung hinsichtlich der Mietkaution getroffen wurde.

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