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In Hamburg soll im Jahr 2023 die Grunderwerbsteuer auf 5,5 Prozent steigen

Wie der NDR berichtet, steigt ab 2023 die Grunderwerbsteuer in Hamburg auf 5,5 Prozent. Im Januar 2023 steigen damit die Kaufnebenkosten auch weiterhin an. Der ursprüngliche Satz der Grunderwerbsteuer oder aktuell gültige für Hamburg beläuft sich auf 4,5 Prozent. Der Senat reagiert damit auf die Corona-bedingt angespannte Haushaltslage sagt Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) laut NDR 90,3.

Zugleich plant der Senat aber auch deutliche Ermäßigungen, zum Beispiel für junge Familien, wenn diese eine selbstgenutzte Eigentumswohnung in Hamburg erwerben wollen. Der Senat kategorisiert junge Familien in maximal 45 Jahre alt und mndestens ein Kind ein. Hier ist eine Ermäßigung auf 3,5 Prozent eingeplant.Voraussetzung ist aber dafür eine durch die Regierung in Berlin vorgesehene flexible Gestaltung der Grunderwerbsteuer durch die Länder. Dieses Vorgehen gilt auch für die Grunderwerbsteuer bei Sozialwohnungen und Erbbaurechtsgrundstücken, wo es ebenfalls eine Senkung der Grunderwerbsteuer geben soll. Diesen Plänen muss nach den Wegbereitungen aus Berlin der Hamburger Senat dann noch zustimmen.

Durch den neuen Steuersatz erhofft sich der Senat ab 2023 Mehreinnahmen in Höhe von über 120 Millionen Euro. Mit dieser Anpassung würde sich Hamburg zukünftig im Mittelfeld der Bundesländer bewegen. Die zur Zeit niedrigsten Steuersätze im Grunderwerb erheben Bayern und Sachsen, die höchsten Sätze mit 6,5 Prozent finden sich in Brandenburg, NRW, Thüringen, Schleswig-Holstein und im Saarland.

Die Grunderwerbsteuer ist Bestandteil der sogenannten Kaufnebenkosten und nur einmalig fällig beim Kauf einer Immobilie. Daraus zu schliessen ist, dass sich die Erhöhung nicht auf die Mieten auswirkt. Die Opposition übt natürlich Kritik an den Plänen und hält die Förderung sogenannter junger Familien für Augenwischerei, da die SPD laut Opposition über Jahre Initiativen zur Eigentumsbildung blockiert hat. Ausserdem erhöhe diese Vorgehensweise den Kostendruck auf die Bau- und Immobilienbranche, die nicht zuletzt durch die Pandemie unter schweren Bedingungen agiert.

Stimmen aus der Wirtschaft sehen sogar Hamburgs Neubauplanungen in Gefahr, weil nicht zuletzt auch die Baukosten explodiert sind. Schlussendlich wird mit der Erhöhung der Grunderwerbsteuer ein weiterer Schritt getan, potenzielle Eigentumserwerber mit weniger starkem Geldbeutel auszuschliessen und den Kreis der zukünftigen Eigentümer zu verkleinern.

Quelle: NDR 90,3 Nachrichten

Kostenlose Wertermittlung Ihrer Immobilie oder auch in nur 2 Minuten zum Kaufpreis Ihrer Immobilie gelangen?

Endlich hat diese Form der irreführenden Werbung ein Ende. Ja, es ist für den einen oder anderen Immobilienverkäufer nicht angenehm und wird als ein lästiges Übel beim Verkauf einer Immobilie gesehen. Jedoch führt kein Weg daran vorbei, wenn man einen seriösen Verkaufspreis seiner Immobilie ermitteln möchte!

Sie müssen mit einen Immobilienmakler oder anderen sachverständigen Personen einen Termin zur Besichtigung vor Ort vereinbaren, um einen seriösen Wert Ihrer Immobilien zu ermitteln!

Keine Bank der Welt ermittelt innherhalb von 2 Minuten via Website einen Beleihungswert Ihrer Immobilie. Und dann soll das ein Makler tun können? Glauben Sie kein Wort!

Das Landgericht Berlin hat endlich geurteilt und Klarheit geschaffen. Neugierige Eigentümer oder tatsächlich am Verkauf interessierte Eigentümer einer Immobilie haben bisher Ihren „Immobilienwert“ über diverse Anbieter im Internet durch wenige Eingaben wie Art der Immobilie, Grundstücksgrösse, Baujahr, Lage etc. ermitteln können. Diese Versprechen, den Immobilienwert in 2 Minuten oder auch 5 Minuten zu ermitteln und nach unmittelbarer Eingabe aller geforderten Daten kein Ergebnis zu liefern, sondern nur nach Herausgabe der Kontaktdaten des Immobilieneigentümers ist irreführend, entschied das Landgericht Berlin auf Antrag der Wettbewerbszentrale.

Den Bericht der Wettbewerbszentrale finden Sie hier!

Ein Verbraucher versteht die Werbung, wie zum Beispiel „Immobilienwertrechner 2021! so, dass ein Ergebnis nach Eingabe der Fakten sofort verfügbar ist. Dieses Verständnis ist ähnlich einem Kalorienrechner, Beitragsrechner oder Taschenrechner, bei dem der Verbraucher sofort nach Eingabe der Eckdaten auch ein Ergebnis erhält. Das Ergebnis wird jedoch nur nach Eingabe weiterer Kontaktdaten über Dritte geliefert und dieser Umstand ist irreführend.

Viele Maklerkollegen begrüßen dieses Urteil und sind ebenfalls überzeugt, dass eine seriöse Immobilienbewertung nur nach eingehender Besichtigung des Verkaufsobjekts vorgenommen werden kann und eine bloße Abrage von Eckdaten über einen sogenannten Rechner nicht ausreichend ist.

Eine Hausverwaltung oder Grundstücksverwaltung in Hamburg finden

Eine Hausverwaltung in Hamburg finden

Sie sind auf der Suche nach einem Hausverwalter oder einem Grundstücksverwalter? Engagieren Sie einen professionellen Verwalter, der sich kompetent um die Belange der Eigentümer kümmert.

Nicht nur ist die Verwaltung mitunter sehr komplex und es können bei Eigenverwaltung Interessenkonflikte bestehen: bei Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) gilt außerdem eine gesetzliche Verwalterpflicht nach §20 des Wohnungseigentumsgesetz. Auch für Besitzer eines Miethauses kann die Zusammenarbeit mit einem Profi sinnvoll sein.


Welche Aufgaben übernimmt aber ein Hausverwalter? Der Hausverwalter betreut eine Immobilie und organisiert alles um sie herum. Er übernimmt traditionell die kaufmännische und technische Verwaltung, überwacht dabei auch die Tätigkeit eines Hausmeisters, ohne diese Arbeiten selbst zu machen. Der WEG-Verwalter organisiert auch die jährliche Eigentümerversammlung inklusive der Tagesordnungspunkte, die beispielsweise anstehende Reparatur- oder Sanierungsarbeiten enthalten, protokolliert Beschlüsse der Eigentümer und hält sie in einer Beschlusssammlung fest.


Je nach Größe und Art eine Immobilie und den Interessen des Auftraggebers können die Aufgaben des Verwalters stark variieren. Manche Hausverwaltungen sind daher auf Mietverwaltung spezialisiert, andere auf die Verwaltung von WEG mit ihren besonderen Anforderungen.
Die genauen Leistungen werden individuell abgestimmt und im Verwaltervertrag festgelegt, sie sind nicht gesetzlich geregelt gemäß der Grundsätze ordnungsgemäßer Verwaltung.

Studieren Sie also als Auftraggeber genau die Details des Vertrags und fragen Sie nach ohne zu zögern!

Möglich ist auch, dass der Verwalter nur Teilleistungen erbringt (zum Beispiel, dass er sich bei einer Mietshausverwaltung nur um Neuvermietungen kümmert) und anderes vom Eigentümer selbst erledigt wird.

Übrigens: Wenn ein Wohnungseigentümer die Nebenkosten mit seinem Mieter abrechnet, gibt er nicht alle Kosten, die der Verwalter in Rechnung stellt an den Mieter weiter, sondern trägt die Kosten wie die Instandhaltungsrücklagen oder Verwalterkosten selber.

Quelle: Hamburg.de/branchenbuch

Proaktive Hausverwaltung – Hausverwalterarbeit mit Konzept und Hands on Mentalität damit Probleme gar nicht erst entstehen

Durch unsere proaktive und lösungsorientierte Verwaltungsarbeit werden wir bereits aktiv, bevor Probleme entstehen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir Konzepte, um Ihre Kapitalanlage nach Ihren individuellen Bedürfnissen zu optimieren. Egal, ob Handwerker, Versicherungen oder Mietangelegenheiten: Gemeinsam finden wir die bestmögliche Lösung und viele Leistungen kommen direkt aus unserem Haus!

Zum Beispiel Rauchwarnmelder Service aus einer Hand. Von Planung, Installation bis Wartung!

Bei uns wissen Sie jederzeit genau, was gerade mit Ihrer Immobilie passiert, denn wir halten mit unseren Eigentümern den direkten und persönlichen Draht und informieren über das Verwaltungsobjekt!

Wir sind persönlich für Sie und Ihre Mieter da und ansprechbar. Was auch immer Ihr Anliegen ist, Sie erreichen uns schnell und unkompliziert per Mail oder Telefon – so können wir uns gemeinsam schnell abstimmen und die Aufgaben lösen. Unsere Zusammenarbeit mit Vermietern bzw. Eigentümern als Hausverwaltung ist immer geprägt von einem vertrauensvollen und zupackenden Engagement. Das macht uns aus!

Nebenkostenabrechnungen erfolgen fristgerecht und es entstehen keine Lücken. Das Rechnungswesen erfolgt selbstverständlich digital und fristgerecht. Die Mieteingangskontrolle erfolgt auf den Punkt und im Falle von Mahnungen sind diese in der Frist, so dass Mietausfälle vermieden werden. Das Kautionsmanagement erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben. Als Dienstleister beantworten wir alle Fragen für Vermieter und Mieter. Unsere Vertragsverwaltung erfolgt proaktiv. Das bedeutet auch, regelmäßige Kosten- und Leistungsoptimierung der Dienstleistungsverträge eines verwalteten Objekts der Immobilienwirtschaft.

Sorgfältige Planung und Abstimmung von Instandhaltungsmaßnahmen an der verwalteten Immobilie mit allen beteiligten Parteien. Rechtzeitige Information der Mieter, Preis- und Leistungsvergleiche, Ausschreibungsverfahren und laufende Kontrolle während der Maßnahmenumsetzung. So werden unter Umständen auch schwerwiegendere Fehler durch den Baudienstleister vermieden und die Instandsetzungs- maßnahme zeitgerecht durchgeführt.

Für die Neuvermietung bieten wir von der Erstellung des Exposés bis hin zu möglichen Drohnenaufnahmen eine breite Palette der Immobilienpräsentation und sind bei der Vermarktung attraktiv für den zukünftigen Mieter. Die Auswahl des Mieters, Besichtigungstermine und Wohnungsübergaben erfolgen auf Wunsch über uns und das in Gänze auch günstig mit unserem Vermieterpaket.

Fragen Sie uns gerne an wir freuen uns auf Sie!

Mieten in Hamburg und der Mietenspiegel – ein Drama mit exzessiven Mietsteigerungen nicht nur in Hamburg

Der Hamburger Mietenspiegel ist nach herrschender Rechtsprechung die zuverlässigste Erkenntnisquelle für die ortsübliche Miete der von ihm erfassten Wohnungen. Vorsicht ist deshalb immer geboten, wenn eine Mieterhöhung mit Vergleichsmieten oder mit einem Sachverständigen-Gutachten begründet wird.

Aktuell gibt es in Hamburg rund 563.000 Wohnungen. Der Mietenspiegel gibt Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete für so eine Wohnung.

Auf der Seite von Hamburg.de können Sie sich einen Überblick verschaffen.

Beispiel: Für die Miete eines Hauses mit ca. 100 Quadratmetern müssen in Hamburg 14,56 EUR/m² durchschnittlich kalkuliert werden. Das Portal Immowelt kürte die teuerste Wohnung 2021 in Hamburg mit rund 21.000 Euro je Quadratmeter.

Von 2019 bis 2021 sind die Mieten in Hamburg noch einmal um über 7% im Schnitt gestiegen, was sich in der Regel aus aufwändigen Sanierungen begründet. Bei größeren Sanierungsprojekten in der Wärmedämmung, Heizung etc. schlägt sich das natürlich ziemlich schnell auf den Mietpreis nieder.

Wir beobachten weiterhin gespannt den angespannten Markt in Hamburg und sind gespannt auf ein Wahlversprechen der neuen Regierungskoalition 450000 neue Wohnungen pro Jahr bauen zu lassen 😉

Im eigenen Haus zur Probe wohnen, aber es ist noch nicht gebaut?

Ein neu gegründetes Unternehmen in München möchte mit seiner Idee den Immobilienmarkt aufmischen. Im Maßstab 1:1 soll es möglich sein, das geplante Haus zu besichtigen. Vielen Häuslebauern fehlt es an Raumgefühl oder Vorstellungskraft und die Idee der dreidimensionalen Projektion eines Grundrisses mit der Möglichkeit Möbel zu stellen etc. soll die Planungssicherheit für Häuslebauer erhöhen.

Laufen durch den eigenen Plan im Format 1:1

Fehlplanungen können viel Geld kosten oder auch ein riesiges Ärgernis am neuen Haus darstellen. Häuslebestizer können mit der Methode dieser Firma nachträgliche Baukosten vermeiden. Noch vor Baubeginn muss es etwas anderes zur Visualisierung von Bauplänen geben, dachte sich das Münchener Startup und hatte die Idee vom Grundriss in Lebensgrösse. Das kann man sich auf der gleichnamigen Website ansehen und prinzipiell sagt dieser Name schon alles.

Hausbauer schicken der Firma einen Grundriss des Hausprojektes und können sich diesen von dem Unternehmen im Maßstab 1:1 visualisieren lassen.

Vielen Menschen mangelt es an Raumgefühl und diese Methode ist da offenbar sehr hilfreich. So kann man sich noch vor Baubeginn des Hauses durchaus schützen, die eine oder andere Fehlplanung zu begehen.

Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung dieser Geschäftsidee.

Silberfische

Urzeitliche Tiere und eigentlich zu bewundern, aber doch unerwünscht in der Wohnung!

Wie sehen Silberfischchen eigentlich aus?

Silberfischchen sind silbergrau gefärbte, nachtaktive Insekten. Sie können nicht fliegen.

  • Farbe: weiß bis schwarzbraun oder silbergrau, Unterseite gelblich
  • Form: stromlinienförmig, tropfenförmig
  • Länge bis 11 mm
  • lange Fühler, breiter Brustabschnitt ohne Flügel

Wo kommen Silberfischchen vor?

Silberfischchen kommen an feuchten, warmen und dunklen Orten vor. Sie tummeln sich vor allem in Speisekammern, Badezimmern, Küchen, Waschküchen und Abstellkammern. Dort finden Sie Nahrung und optimale Lebensbedingungen. Auch in Vogelnestern sind sie manchmal anzutreffen.

Was fressen Silberfischchen? Sind Silberfischchen Schädlinge?

Als Nahrung bevorzugen Silberfischchen stärke- und zuckerhaltige Ware, wie Grieß, Mehl, Nudeln, Papier, Tapeten (Leim), gestärkte Textilien. Sie sind in der Lage, Zellulose oder eiweißhaltige Stoffe zu verdauen.

Silberfischchen werden eher zu den Lästlingen gezählt. Allerdings können bei stärkerem Befall auch Fraßschäden (Schabefraß, Löcher) entstehen. Dann zählen Sie zu den Schädlingen.

Es ist nicht bekannt, dass Silberfischchen Krankheiten übertragen.

Woher kommen Silberfischchen?

In den meisten Fällen werden Silberfischchen von außen eingeschleppt. Selten gelangen sie selbst vom Außenbereich ins Haus oder in die Wohnung, eher durch Hausflure oder an Rohrleitungen entlang. Selbst in frisch bezogenen Häusern und Wohnungen tauchen sie relativ schnell auf. Schuld sind dann meist die alten Umzugskartons, die für den neuen Umzug genutzt wurden und vielleicht vorher im Keller oder auf dem Dachboden lagerten. In diesen Kartons sitzen dann die Silberfischchen oder es haften die Eier daran. Man kann sie sich auch durch alte Möbel ins Haus holen.

Wie werde ich Silberfischchen los? Wie gehe ich gegen Silberfischchen vor?

Silberfischchen kann man mit einem Kontaktinsektizid bekämpfen. Dazu werden die Versteckmöglichkeiten der Tiere ausfindig gemacht und diese Bereiche mit dem Mittel behandelt.

Eine weitere Art der Bekämpfung ist der Einsatz von Fraßgel/Fraßködern. Das Fraßgel wird in Spalten und Ritzen platziert und lockt die Insekten durch einen speziellen Geruchsstoff an. Nach der Aufnahme des Gels sterben die Tiere. Wir als Schädlingsbekämpfer und Kammerjäger nutzen zum Auslegen des Gels gerne Leerköderdosen, die vor Ort mit dem Fraßgel befüllt werden. Leerköderdosen bieten den Vorteil, dass das Gel geschützt ausgelegt wird und nicht so schnell einstaubt.

Gute Erfolge kann man auch mit Klebefallen erzielen. Man muss nur sehr konsquent in der Anwendung sein und immer wieder „nachlegen“. Ansonsten dienen die Klebefallen eher dem Monitoring, also der Kontrolle, ob eine Bekämpfung mittels Kontaktinsektizid oder Fraßgel erfolgreich war.

Wie kann ich mich vor Silberfischchen schützen?

  • Räume kühl halten
  • Räume trocken halten, am besten zwischen maximal 45 und 50 % Luftfeuchtigkeit
  • Zuckerhaltige Nahrung sollten verschlossen gelagert werden
  • Regelmäßiges Aussaugen der Bodenritzen, die beliebte Wohn- und Nistplätze von Silberfischchen sind
  • Regelmäßiges Spülen der Ausgüsse mit heißem Wasser

Darf man auf dem Balkon grillen?

Die Frage, ob und wie man auf dem Balkon grillen darf, treibt viele Wohnungsbesitzer und insbesondere Mieter jedes Jahr aufs Neue um.

Worauf Mieter achten müssen

Sommerzeit ist Grillzeit. Nicht nur im Garten, sonder auch auf dem Balkon wird dann häufig gegrillt. Doch dürfen Mieter das überhaupt?

Ein schönes saftiges Steak oder leckeres Gemüse. Grillen gehört im Sommer einfach dazu. Doch ist das auch auf dem Balkon, der Terrasse oder im gemeinschaftlichen Garten erlaubt? Diese Frage führt immer wieder zu Streitigkeiten mit dem Vermieter und den Nachbarn.

Grundsätzlich ist das Grillen auf dem eigenen Balkon erlaubt. Laut Deutschem Mieterbund (DMB) müssen das die Nachbarn akzeptieren – aber es gibt Ausnahmen.

Grillen auf dem Balkon: ein Blick in den Mietvertrag kann helfen

Wird im Mietvertrag ausdrücklich aufgeführt, dass das Grillen auf dem Balkon oder der Terrasse verboten ist, müssen sich die Mieter auch daran halten. Der Vermieter darf den Grillspass untersagen, wenn durch Rauch, Geruch oder Ruß wesentliche Beeinträchtigungen für andere Mietparteien entstehen. Wer sich dann nicht an das Verbot hält, riskiert eine Abmahung oder sogar Kündigung.

Aber auch ohne entsprechende Regelung im Mietvertrag darf nicht gegrillt werden, wenn Rauch in Nachbarwohnungen zieht, schreibt der DMB – ganz unabhänig davon, ob der Grill auf dem Balkon, der Terrasse oder im gemeinschaftlichen Garten steht. Derartige Beinträchtigungen stellen eine Ordungswidrigkeit dar. Diese können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Grillen auf dem Balkon: was ist für Mieter erlaubt?

Konkrete Regeln wie oft oder mit welchem Gerät auf dem Balkon oder der Terrasse gegrillt werden darf, gibt es im Miet- oder Wohungsrecht also nicht. Wenn ein Grillabend geplant ist, sollten sich Mieter und Nachbarn grundsätzlich absprechen. Vorrangig sollte dabei auf die Mieter ein Stockwerk höher sowie die Bewohner links und rechts Rücksicht genommen werden. Der Mieterbund empfiehlt zudem, vom Holzkohlegrill auf einen Elektrogrill umzusteigen. Das sorgt für weniger Rauchentwicklung.

Gebrauchte Immobilien kaufen

Eine gebrauchte Immobilie kaufen, klingt erst einmal fast minderwertig, birgt aber große Chancen.

Hausbau ist oft Stress, nicht nur finanziell, emotional, sondern auch körperlich. Deshalb gehen viele Menschen den Weg, eine gebrauchte Immobilie zu kaufen. Jedoch ist beim Kauf einer Immobilie „aus zweiter Hand“ Einiges zu beachten und eine sorgfältige Planung und viele Informationen zu diversen unterschiedlichen Punkten sind ungemein wichtig.

Je besser Sie vorbereitet sind beim Immobilienkauf, desto weniger Überraschungen erleben Sie!

Der Kauf einer gebrauchten Immobilie bietet einige Vorteile. Neubauten liegen oft in entsprechenden Neubaugebieten oder entstehen dort und Sie wissen nicht, wie sich so ein Gebiet zukünftig in vielerlei Hinsicht entwickelt. Ein Neubau ist als Immobilie zumindest in der Infrastruktur immer auch ein Überraschungspaket. Eine gebrauchte Immobilie befindet sich in erschlossenen Lagen und mögliche Veränderungen der Strukturen sind absehbar und kalkulierbarer, als bei einem Neubaugebiet. Und nicht zuletzt ist auch die Nachbarschaft gewachsen, so dass eine gute Einschätzung der Lebensumstände um die Immobilie herum für die nächsten Jahre getroffen werden kann. So kann man viele Kriterien für das eigene Lebensgefühl rund um die neue Immobilie schon im Vorfeld prüfen und einschätzen. Beispielsweise, ob das Viertel, in dem man eine gebrauchte Immobilie kaufen möchte, den eigenen und persönlichen Vorstellungen entspricht. Ist eine gute Infrastruktur vorhanden? Wer wären die Nachbarn in spe? Ein weiterer großer Vorteil beim Kauf einer gebrauchten Immobilie gegenüber einem Neubauobjekt ist die Tatsache, dass das Haus oder die Wohnung in vollem Umfang besichtigt werden kann. Bei einem Neubau müssen Sie sich auf Pläne und Bildmaterial verlassen, bestenfalls auf eine Musterwohnung oder ein Musterhaus. . Darüber hinaus lässt sich der Wert einer Gebrauchtimmobilie relativ sicher bestimmen.

Wenn Sie eine gebrauchte Immobilie kaufen, sollten Sie unbedingt beachten, dass keine gravierenden Sanierungen oder Modernisierungen der Immobilie anstehen könnten. Dach, Heizung, Fenster und Dämmung gilt es also mindestens zu prüfen und gegebenenfalls sollte der Kaufinteressent mit einem Experten auf diesem Gebiet den Neukauf vor dem Kauf überprüfen. Natürlich kann man auch einen Gutachter beauftragen, aber der kostet entsprechend. Bei Immobilien aus den 1960er und 1970er Jahren ist ein Gutachter durchaus nicht so verkehrt, da in dieser Zeit auch mal die eine oder andere Bausünde begangen wurde. Aus dem Gutachten wird alles Notwendige für mögliche Sanierungen deutlich und so kann der Käufer der neuen Immobilie sein Vorhaben besser einschätzen. Die Kosten für einen Immobiliengutachter bewegen sich in der Regel im unteren vierstelligen Bereich.

Beim Kauf einer Wohneinheit in einem Mehrfamilienhaus ist es anzuraten, die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen durchzusehen. Dort erfahren Sie von Beschlüssen, die Sie als Mitinhaber betreffen, nicht nur finanzieller Natur. Ausserdem bekommt man ein Bild über die Eigentümergemeinschaft selbst, wie gut sie zusammenarbeitet oder ob es Streitereien gibt. Ausserdem können Sie nachlesen, ob alle Eigentümer ihren finanziellen Verpflichtungen (Hausgeldzahlungen) nachkommen. Protokolliert wird außerdem, ob und wann größere Sanierungen ausgeführt werden müssen. Sind für die Finanzierung ausreichend Rücklagen vorhanden oder müssen Sonderumlagen gebildet werden? Im letzteren Fall könnte der neue Eigentümer möglicherweise nur wenige Wochen nach dem Wohnungskauf wegen solcher Beschlüsse noch mal zur Kasse gebeten werden.

Der Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug ist eine wichtige, wenn nicht, die wichtigste Informationsquelle für den Immobilienkauf.

Für jedes Grundstück gibt es im Grundbuch ein eigenes Blatt. Dabei sind die Einträge in drei Abteilungen unterteilt:

  • Die erste Abteilung gibt Auskunft über den tatsächlichen Eigentümer der Immobilie.
  • Die zweite Abteilung informiert über Rechte und Belastungen, die mit dem Grundstück verbunden sind. Das können beispielsweise Wegerechte oder Nutzungsrechte sein.
  • Die dritte Abteilung zeigt Grundpfandrechte auf. In der Praxis handelt es sich dabei zumeist um Hypotheken. Banken lassen die entsprechenden Rechte als Sicherheit für eine Finanzierung eintragen.

Eine Gebrauchtimmobilie könnte eventuell unter Denkmalschutz stehen. Wer eine gebrauchte Immobilie kaufen will, die unter Denkmalschutz steht, sollte sich ausgiebig über die Vor- und Nachteile dazu informieren, die sehr individuell sind. Als Kapitalanlage kann eine denkmalgeschützte Immobilie durchaus von Vorteil sein, allerdings verpflichtet sich der Besitzer oft zu kostenintensiven Instandhaltungen. Manche Umbauten können aufgrund der Denkmalschutzauflagen nicht möglich sein. Vor dem Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie immer mit dem Denkmalschutzamt in Verbindung treten!

Und abschliessend ein wirklich sinnvoller Tipp: besichtigen Sie eine für den Kauf enger ins Auge gefasste Immobilie mehrmals, denn viele Punkte entgehen einem Kaufinteressenten bei der ersten Besichtigung und wenn man sich Notizen macht, kommen auch noch mal neue Fragen im Nachgang auf, die die Immobilie betreffen.

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