Liste Hausverwaltungen

Verschiedene Formen des Wohnens im Alter

Betreutes- oder Service-Wohnen eignet sich für Senioren, die in einer eigenen Wohnung leben und im Notfall schnell und zuverlässig Hilfe zur Verfügung haben möchten. Bei Einzug in eine betreute Wohnanlage müssen sie in der Lage sein, ihren Haushalt eigenständig zu führen.

Die dortige persönliche Betreuung kann den Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim überflüssig machen oder zumindest hinausschieben. Denn im Notfall stehen neben dem Grundservice alle Hilfen zur Verfügung.

Was in der Wohnanlage dabei sein sollte

  • Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Wohnanlage möglichst zentrumsnah ist, ruhig gelegen und nicht zu groß.
  • Sie sollte auch barrierefrei sein und den Kontakt zwischen den Bewohnern erleichtern.
  • Zudem sollten Gemeinschaftseinrichtungen wie ein Café, Räume für Freizeitaktivitäten und Trockenräume zur Anlage gehören.
  • Wichtig sind auch Freiflächen mit Sitzgelegenheiten sowie Bänke im Hof oder Garten, die zu einem spontanen Schwatz mit den Nachbarn einladen.

Wohnung vergleichen und Probe wohnen

Geben Sie sich bei der Auswahl der Einrichtung nicht mit den Informationen des Anbieters zufrieden. Besichtigen Sie die Anlage mehrmals und erkunden Sie das Umfeld. Sprechen Sie mit potenziellen Nachbarn und vergleichen Sie die Wohnung mit ähnlichen Angeboten. Wohnen Sie, falls möglich, ein bis zwei Wochen zur Probe.

Was muss in den Betreuungsvertrag?

Der Betreuungsvertrag sollte die Leistungen, die in der Grundpauschale enthalten sind, genau auflisten und beschreiben. Manche Einrichtungen bieten Wahlleistungen in Form von Dienstleistungspaketen an. Achten Sie darauf, dass diese Ihren Bedürfnissen entsprechen. Ebenso wichtig ist es, vor dem Einzug den Umfang an Pflegeleistungen und die Kosten abzuklären. Ob Sie dauerhaft bleiben können, hängt von der angebotenen Pflege und der Schwere der Pflegebedürftigkeit ab.

Senioren- oder Pflege-WG

In einer Senioren-Wohngemeinschaft wohnen ältere Menschen zusammen, die entweder bereits in Rente oder kurz davor sind. Die Bewohner teilen sich eine Wohnung oder ein Haus und Gemeinschaftsräume wie etwa eine großen Küche oder einen Garten. Üblicherweise ziehen die Bewohner zusammen, wenn sie noch agil sind. Wird einer von ihnen pflegebedürftig, übernimmt meist ein professioneller Pflegedienst die Betreuung.

Betreute Wohngemeinschaft

Es gibt auch betreute Wohngemeinschaften, in der hilfe- oder pflegebedürftige ältere Menschen zusammenleben: so genannte Pflege-WGs. Das Alltagsleben spielt sich im Gemeinschaftswohnzimmer und in der Küche ab. Jeden Tag kommen Betreuer ins Haus, die die Gruppe beim Kochen, in der Haushaltsführung und bei Gemeinschaftsaktivitäten unterstützen. Bei Bedarf werden ambulante Pflegedienste engagiert. Die Bewohner erleben einen möglichst normalen, selbstbestimmten Alltag und werden verlässlich betreut.

Gegründet werden Pflege-WGs häufig von kleineren Organisationen wie ambulanten Pflegediensten, aber auch von Angehörigen. Da die Wohnform in der Regel nicht dem Heimgesetz unterliegt, können Ausstattung und Personaleinsatz selbst bestimmt werden. Die Bewohner haben ganz normale Mietverträge. Betreuer und Pfleger sind Dienstleister.

Diese Kosten fallen an

Es fallen Kosten an für Miete, Haushaltsgeld, die Betreuung durch Präsenzkräfte und die individuelle Pflege. Da Pflege-WGs sozialrechtlich als eigener Haushalt gelten, gelten die Pflegesätze für ambulante Betreuung.

Wer sich für Senioren- oder Pflege-WGs interessiert, sollte Kontakt zu ambulanten Pflegediensten, Sozialstationen oder der Wohlfahrtspflege aufnehmen und nach bereits bestehenden Projekten fragen oder sich beraten lassen.

Mehrgenerationenhäuser

In Mehrgenerationenhäusern leben je nach Konzept ältere und jüngere Menschen, körperlich beeinträchtigte oder auch nicht körperlich beeinträchtigte zusammen in Miet- oder Eigentumswohnungen, einem Haus oder in einer Wohnanlage. Meist bewohnt jede Partei eine eigene, abgeschlossene Wohnung. Die Gemeinschaftsräume sind allen gleichermaßen zugänglich. Sie eignen sich für offene, kontaktfreudige Menschen, die sich in eine Gemeinschaft einbringen wollen. Beim Einzug sollten sie noch nicht pflegebedürftig sein.

Viele hoffen in gemeinschaftlichen Wohnprojekten auf gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Vor allem die Älteren wünschen sich, auch dann in der Gemeinschaft wohnen bleiben zu können, wenn sie einmal pflegebedürftig werden. Die meisten Bewohner planen, professionelle Kräfte hinzuzuziehen, wenn eine Pflege dauerhaft nötig wird.

Kosten für Bewohner

Die Bewohner zahlen in der Regel eine ortsübliche Miete und müssen teils Anteile an einer Baugenossenschaft kaufen. Mehrkosten entstehen vor allem für Gemeinschaftsräume und -flächen, wenn diese nicht öffentlich gefördert oder auf andere Weise subventioniert werden. Das Zusammenleben hilft jedoch sparen: So können Waschmaschinen, Werkzeuge oder Autos gemeinsam angeschafft und genutzt werden. Ältere Bewohner können sich die Kosten für Hilfsdienste oder ambulante Pflege teilen.

Es ist wichtig, früh mit der Suche nach einem geeigneten Wohnprojekt anzufangen. Bis Sie einen Platz finden oder ein geeignetes (mit-) realisieren, können mehrere Jahre vergehen.

Quelle: ZDF Mediathek

Das Verwalterhonorar einer Hausverwaltung ist nur ein Kriterium für die richtige Wahl des Hausverwalters

Hausverwaltung ist eine besonders qualifizierte Dienstleistung. Ein Verwalter ist nicht nur fachlich qualifiziert, er muss sich auch bereits vor Betriebsaufnahme durch eine ausgiebige Auskunft seiner wirtschaftlichen Vergangenheit und Gegenwart qualifizieren, regelmäßige Fortbildungen nachweisen können und seine Tätigkeit bei Versicherungen absichern und das auch nachweisen können.

Außerdem ist natürlich wichtig, dass die Chemie stimmt, denn das Zusammenwirken zwischen Mietern und Hausverwaltung muss störungsfrei und gedeihlich erfolgen, insbesondere nicht nur bei der Mietshausverwaltung, sondern natürlich auch bei der WEG Hausverwaltung.

Ein Hausverwalter ist nicht nur ein im Büro verwaltend tätiger Dienstleister. Ein guter Verwalter ist vielfältig aufgestellt und hat auch zum Beispiel im Handwerk vielfältige Kenntnisse. Das ist wichtig, für die zielgerichteten Einsätze von Handwerksleistungen an der Immobilie und um schon im Vorfeld eine strukturierte Gangart bei Modernisierungen, Reparaturen oder Sanierungen des Eigentums vorgehen zu können. Ergänzend zu solchen Kenntnissen verfügt eine gute Hausverwaltung auch über ein breites Netzwerk in der Immobilien- und Handwerksbranche.

Selbstverständlich ist es immer von Vorteil, sich in der Region auszukennen. Aber auch vermeintlich etwas weiter entfernte Immobilien vom Stammsitz der Hausverwaltung stellen kein Problem dar, weil in der heutigen Zeit Entfernungen allein durch die Digitalisierung geringer geworden sind und eine aus der Region weiter entfernte Hausverwaltung muss nicht immer nachteilig sein. Bestes Beispiel ist hier das in einer strukturschwächeren Gegend liegende Immobilienobjekt, das von einer Hausverwaltung aus einer Metropolregion betreut wird, denn dieser Verwalter hat in der Regel Zugriff auf ein qualifiziertes Netzwerk.

Wenn Sie bei der Auswahl einer neuen Hausverwaltung auf den ersten Blick schon einmal eine gewisse Transparenz erfahren haben und auch das Verwalterhonorar einschätzen können, lernen Sie den neuen Hausverwalter im nächsten Step persönlich kennen und gewinnen einen weiteren Eindruck.

Ob die Zusammenarbeit in Zukunft fruchtbar ist und für die Immobilie förderlich, zeigt sich natürlich erst nach einer etwas längeren Zeit. Jedoch können Sie durch die vorgenannten ersten Einschätzungen sicherlich schon eine Tendenz Ihrer Entscheidung vornehmen. Wie so oft im Leben spielen auch bei einer in erster Linie sachlichen Tätigkeit einer Hausverwaltung durchaus auch Sympathiepunkte eine Rolle.

Tipps zum Renovieren und Energiesparen für Haus und Wohnung vom Makler

Wer es in der Winterzeit angenehm warm haben möchte, sollte für ein gesundes Raumklima sorgen. Denn eine optimale Luftfeuchtigkeit, ausreichend Frischluft und wohlige Wärme sind ein starkes Trio: Sie halten in der dunklen Jahreszeit einerseits gesund und senken andererseits die Heizkosten. Öffnen Sie die Fenster fünf bis zehn Minuten und sorgen Sie am besten für Durchzug. Gekippte Fenster lassen die Wohnung auf Dauer auskühlen und sind kein wirksames Mittel gegen Schimmelpilze.  Vor allem in der Heizsaison sorgt trockene Raumluft für gereizte Schleimhäute. Damit einhergehend steigt das Erkältungsrisiko. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40 und 50 Prozent betragen. Wer ein Glas Wasser auf oder an die Heizkörper stellt, erhöht die Luftfeuchtigkeit in den Räumen.

Eine energetische Modernisierung ist eine sehr kostspielige Angelegenheit. Doch für Eigenheimbesitzer gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den finanziellen Kostenaufwand deutlich senken. Wir geben Ihnen einen Überblick. Zudem erfahren Sie, warum sich besonders Frühling und Sommer für energetische Sanierungsmaßnahmen eignen, was genau ein Blower-Door-Test ist und wie Sie einen guten Energieberater finden.

Viele Hausbesitzer schrecken aus wirtschaftlichen Gründen vor einer energetischen Modernisierung zurück, denn die Investitionssumme ist häufig sehr hoch. Doch einerseits rentieren sich solche Baumaßnahmen nach einigen Jahren und andererseits gibt es zahlreiche Förderprogramme, die den Kostenaufwand überschaubar machen. Immonet gibt einen Überblick der Finanzierungsmöglichkeiten.

Heizungen unterscheiden sich nicht nur anhand ihrer Energiequelle, sondern auch durch ihre Kosten. Die Forderung, Energie zu sparen, ist gesetzlich verankert und angesichts des Klimawandels so präsent wie nie. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Vor- und Nachteile verschiedene Heizungsarten und Brennstoffe mit sich bringen und welche Fördermöglichkeiten Sie bei der Neuplanung oder Heizungsmodernisierung in Anspruch nehmen können. Hersteller und Gesetzgeber empfehlen die regelmäßige Wartung von Heizungsanlagen. Ein Heizkessel mit Brenner, Regelung und Anbauteilen ist mit dem Motor eines Autos zu vergleichen – bei gleichen Betriebszeiten würde der Wagen jährlich rund 100.000 Kilometer zurücklegen

Aus Sicherheitsgründen sollten Heizungsanlagen vom Fachmann gewartet werden. Allein durch die Reinigung der Heizflächen im Brennraum rentiert sich die professionelle Wartung: Im Heizgerät verursacht jeder Millimeter Rußbelag auf den Wärmetauscherflächen einen um fünf Prozent höheren Brennstoffverbrauch. Natürlich ist auch die Betriebssicherheit eines regelmäßig gewarteten Heizgerätes höher: Wer will schon in der kalten Jahreszeit auf Zimmerwärme und warmes Wasser verzichten?

Quelle: immonet

Die Mietkaution oder Mietsicherheit

Eine Mietsicherheit (Kaution) dient der Sicherung von Ansprüchen des Vermieters aus dem Mietverhältnis.

Ohne die Berechnung von Betriebskosten ist die Höhe einer Kaution beschränkt auf maximal 3 Kaltmieten. Bei einer bar zu zahlenden Kaution kann der Mieter in bis zu 3 Raten die Kaution beim Vermieter hinterlegen. Die erste Rate der Kaution für den Vermieter ist im ersten Mietmonat im Voraus fällig.

Seit Mai 2013 kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen, wenn der Mieter mit der Zahlung von zwei der insgesamt drei Kautionsraten in Verzug ist.

Der Vermieter muss das Geld bei einem Kreditinstitut „zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz“ anlegen.

Der Vermieter muss die Kaution getrennt von seinem Vermögen hinterlegen, um es unberechtigtem Zugriff durch möglicherweise Gläubiger des Vermieters zu schützen. Die Zinsen für die Mietkaution sind durch den Vermieter jährlich auszuschütten, wirken aber Kautionserhöhend, da sie nicht ausgezahlt werden. Ein Rückbehaltungsrecht hat der Vermieter nur in der Höhe, in der er noch Forderungen an den Mieter hat. Über diese muss er baldmöglichst abrechnen. Es stimmt nicht, dass der Vermieter Anspruch darauf hat, sich mit der Kautionsabrechnung und -rückzahlung grundsätzlich 3 oder sogar 6 Monate Zeit zu lassen!

Es gibt Gerichtsurteile, die eine Rückbehaltunszeit durch Vermieter von der Kaution bei maximal 3 Monaten oder längstens auch 6 Monaten sehen. Und auch die vollständige Kaution ist nicht davon betroffen, sondern nur der Part an möglicherweise noch ausstehenden Betriebskosten bei Beendigung des Mietverhältnisses. Zum Beispiel darf auch gar nichts zurückbehalten werden, wenn die letzte Betriebskostenabrechnung ein Guthaben ergab.

Der Vermieter muss Auskunft über Art der Anlage der Kaution und deren Verbleib geben. Die Vertragsparteien können statt einer Barkaution vereinbaren, dass der Mieter einen Bürgen stellt oder eine Bankbürgschaft beibringt. Auch in diesem Fall darf die Höhe nicht das Dreifache einer Netto-Monatsmiete übersteigen, erst recht nicht, wenn die Bürgschaft zusätzlich zu einer Bar-Kaution gestellt wird. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz macht die Rechtsprechung allerdings, wenn eine zusätzlichen Bürgschaft nicht vom Vermieter gefordert, sondern vom Mieter bzw. vom Bürgen angeboten wird.

Genauere Informationen zu verschiedenen Rechtslagen in Sachen Mietkaution finden Vermieter und Mieter beispielsweise auf den Seiten von Mietervereinen.

Tipps für den Auszug – was bei der Wohnungsübergabe zu beachten ist

Die Übergabe der Wohnung

Es ist soweit und Sie haben endlich ein neues Zuhause gefunden? Dann ist die Wohnungsübergabe Ihr letzter und wichtigster Pflichttermin mit Ihrem alten Vermieter und dann geht es auf in die neue Wohnung. Was ist zu beachten und zu tun, damit die Übergabe der alten Wohnung an den Vermieter ordnungsgemäß erfolgt, Sie Ihre Kaution zurückerhalten und sich alle Parteien trennen ohne nachfolgende Klärungsbedarfe?

Ihre bisherige Wohnung ist gekündigt und Sie haben Ihr Umzug in die neue Wohnung ist vollständig erfolgt? In Hamburg ziehen jedes Jahr Tausende von Menschen in neue Wohnungen um. Damit alles geregelt hinter sich gelassen werden kann und es mit dem alten Vermieter im Guten auseinander geht, müssen nach dem Umzug noch ein paar kleine Hürden genommen werden: Denn eine vollkommen unrenovierte oder mangelhafte Wohnung sieht natürlich kein Vermieter gern – unter Umständen muss der Mieter seine alte Wohnung bis zu einem bestimmten Grad sogar renovieren. Grundsätzlich ist der Mieter verpflichtet, die Wohnung entsprechend der im Mietvertrag getroffenen Vereinbarungen an den Vermieter zurückzugeben und darüber muss man sich schon beim Einzug klar sein. Aber wer nimmt es schon so genau, wenn es doch eine neue Wohnung zu beziehen gilt und man endlich alles geschafft haben möchte.

Zuerst muss die Wohnung sowie die dazugehörigen Keller- und Dachbodenräume oder auch die Garage vollständig geräumt werden. Wenn die Wohnung leer ist, müssen Sie in den meisten Fällen alles putzen und fegen, damit eine „besenreine“ Übergabe gesichert ist! Im Mietvertrag sollte geklärt sein, ob die Wände neu gestrichen werden müssen und Bohrlöcher gestopft werden sollen.

WICHTIG: Es gibt darüber hinaus eine sogenannte Rückbaupflicht, die für den Mieter gilt. Selbst getroffene Baumaßnahmen, wie zum Beispiel ein Fliesenboden, den der Mieter in Eigenregie verlegt hat, müssen im Zweifelsfall rückgängig gemacht werden – sofern der Vermieter nicht ohnehin mit den Änderungen einverstanden ist. Dieses sollte man vorher mit der gebotenen klaren Kommunikation freundlich klären. 

ACHTUNG: Wenn der Vermieter bei der Übergabe nicht gemeldete Mängel feststellt oder Rechnungen (zum Beispiel angefallene Nebenkosten) zum Ende des Mietvertrags nicht beglichen sind, kann er die Mietkaution einbehalten.

Bei der Wohnungsendabnahme sollte, um Klarheit zu schaffen, unbedingt durch den Vermieter oder durch seinen beauftragten Hausbetreuer ein Übergabeprotokoll oder Abgabeprotokoll erstellt werden, in dem der gesamte Zustand der Wohnung mit etwaigen Mängeln oder Sonderausstattungen genauestens festgehalten wird. Auch Streitpunkte werden hier dokumentiert. Dieses Protokoll sollte dann sowohl von der Person, die die Endabnahme durchgeführt hat, als auch von Ihnen als Mieter überprüft und unterschrieben werden. Es dient auch der Beweisführung im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung.

Was soll alles im Übergabeprotokoll stehen? 

Im Protokoll sollten zum Beispiel sämtliche Zählerstände von Heizungen, Wasseruhren sowie Stromzählern und der Zustand der einzelnen Wohnräume notiert werden. Außerdem sollten Mängel und Schäden in der Wohnung vermerkt werden, damit der Vermieter im Bilde ist. Auch die Anzahl der Wohnungsschlüssel sollte im Übergabeprotokoll erfasst werden.

Genügt es, die Wohnungsschlüssel einem Nachbarn zu übergeben? 

Bei der Rückgabe der Wohnung müssen sämtliche Wohnungs-, Keller- und Garagenschlüssel, die auch im Protokoll vermerkt sind, zurückgegeben werden, und zwar direkt an den Vermieter oder seinen gesetzlichen Vertreter. Die Übergabe der Schlüssel an den nachfolgenden Mieter oder einen Nachbarn genügt nicht. 

Der Vermieter will schließlich die Kontrolle über das Geschehen im Haus und die Sicherheit behalten. 

Wann soll die Wohnungsübergabe erfolgen? 

Eine Übergabe der neuen Wohnung mit Aushändigung der Schlüssel sollte erst dann stattfinden, wenn beide Parteien die Mietverträge unterschrieben haben und eine vertragliche Vereinbarung hinsichtlich der Mietkaution getroffen wurde.

Immobilienmakler und Hausverwalter in Hamburg

Ihre HausCompany gehört zu den Immobilienfirmen in Hamburg, die für fachkundige, seriöse und erfahrene Immobilienbewertung und Immobilienverkauf in der Stadt Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stehen. Als Immobilienagentur bieten wir Ihnen rund um die Immobilie Immobilienmakler, Hausverwaltung und Hausmeisterdienste aus einer Hand.

Unsere Stärke ist eine individuelle und persönliche Betreuung und Beratung, eine langjährige und umfangreiche Erfahrung, sowie unsere fachliche Qualifikation auf dem Immobilienmarkt und dem Dienstleistungssektor. Als Immobilienagentur in Hamburg und Seevetal sind wir auf Wohnimmobilien in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein spezialisiert und ganz egal, ob es sich um Haus, Grundstück oder eine Wohnung handelt.

Auch für Vermieter sind wir Ansprechpartner Nummer eins, denn fair geht vor: wir erheben für die Vermarktung und Vermietung Ihrer Wohnung ein Honorar von 1 Nettokaltmiete. Das rechnet sich und ist im Vergleich ein tolles Angebot. So unterstützen wir Sie als qualifizierte Makler mit Sitz in Seevetal professionell beim Verkauf oder der Vermietung Ihrer Immobilie in Hamburg, Seevetal und Schleswig Holstein.

Vertrauen ist wichtig – aber die Zahlen müssen auch stimmen

Sie möchten Ihre Immobilie in Hamburg oder Seevetal verkaufen? Vielleicht suchen Sie ein Maklerunternehmen, das den Verkauf ihrer Immobilie nicht nur als schnelles Geschäft sieht, sondern auch Ihre Individuellen Wünsche berücksichtigt.

Wir bieten Ihnen neben fairen Konditionen auch immer eine individuell abgestimmte Verkaufs- oder Vermietungsstrategie Ihrer Immobilie an. Denn nur zufriedene Kunden empfehlen uns weiter und nur zufriedene Kunden bleiben uns als Kunden erhalten!
Eine ehrliche und transparente Zusammenarbeit ist für uns die Grundlage des Erfolges.
Wir ste­hen Ihnen als Immobilienmakler hier in Seevetal oder Hamburg per­sön­lich, engagiert und lösungs­ori­en­tiert zur Seite!

Mietausfallversicherung – was man gegen zahlungsunwillige Mieter oder sogar Mietnomaden unternehmen kann

Wer Vermieter einer Wohnung ist, rechnet normalerweise damit, dass sein Mieter jeden Monat dieselbe Summe zahlt und das die Miete auch pünktlich eingeht. Diese planbaren Einnahmen machen das Investment in eine Immobilie erst attraktiv und für viele Vermieter ist das auch persönlich wichtig, weil auch ein Vermieter Verpflichtungen hat. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Mieter seine Miete nicht begleicht.

Geschieht das, weil er seinen Job verloren hat oder die Zahlung schlichtweg vergessen hat, lässt sich das Problem meistens mit einem Gespräch beheben. Doch es gibt auch Mieter, die mutwillig nicht zahlen – und diese Situation bis zur Räumungsklage eskalieren lassen. Sogenannte Mietnomaden haben aus dieser Taktik sogar ein Lebensmodell gemacht und lassen die Wohnung oft verwüstet zurück.

Mithilfe einer Mietausfallversicherung können Sie sich gegen ausbleibende Mieten absichern – und den Schutz, wenn Sie möchten, auf Sachschäden ausweiten. Doch die Versicherung hilft nur in bestimmten Fällen. t-online erklärt Ihnen, was die Versicherung abdeckt und ob sie sich überhaupt lohnt.

Was ist eine Mietausfallversicherung?

Mit einer Mietausfallversicherung können Sie sich als Vermieter gegen Mietausfälle wappnen. Für Mietausfälle kann es viele Gründe geben – der naheliegendste ist ein zahlungsunwilliger Mieter.

In der Regel deckt der Versicherer einen Mietausfall von drei bis höchstens sechs Monaten ab. Die Mietausfallversicherung ersetzt in diesem Zeitraum die Kaltmiete und die anfallenden Nebenkosten.

Doch Sie können als Vermieter auch von anderen Kosten als Mietausfall betroffen sein, etwa aufgrund von Sachschäden an der Wohnung, die der Mieter mutwillig und vorsätzlich herbeigeführt hat. Im schlimmsten Fall können Sie auf sogenannte Mietnomaden hereingefallen sein, die oft nicht nur keine Miete zahlen, sondern auch die Wohnung derart verwüstet zurücklassen, dass sie renoviert werden muss.

Die Schäden, die durch Mietnomadentum entstehen, müssen in der Police allerdings explizit als eingeschlossen vermerkt sein, damit die Versicherung greift. Denn streng genommen erstreckt sich eine Mietausfallversicherung nur auf den finanziellen Schaden, der entstanden ist, weil der Mieter nicht zahlt.

Wie funktioniert eine Mietausfallversicherung?

Die Mietausfallversicherung wird in der Regel abgeschlossen, bevor das neue Mietverhältnis beginnt. Notwendige Bedingung dafür, dass Sie überhaupt eine Mietausfallversicherung abschließen können, ist eine erfolgreiche Bonitätsprüfung des Mieters.

Die Versicherungslaufzeit liegt normalerweise bei zwölf Monaten, gezählt wird ab Beginn des Mietverhältnisses. Sollte nach Ablauf des ersten Jahres der Mieter plötzlich nicht mehr zahlen können, greift die Versicherung üblicherweise nicht mehr.

Der Versicherer zahlt erst dann, wenn der Vermieter die Mietkaution zur Deckung der Kosten aufgebraucht hat. Hat der Mieter eine Haftpflichtversicherung, die Schäden an gemieteten Sachen einschließt, übernimmt zunächst diese die Schäden. Die Mietausfallversicherung kommt dann erst zum Tragen, wenn der Mieter keine Haftpflichtversicherung besitzt.

Manche Mietausfallversicherungen greifen sogar erst, wenn das Mietverhältnis gekündigt ist. Außerdem müssen Sie zunächst alle rechtlichen Schritte gegen den Mieter eingeleitet haben, um dessen ausstehende Mietzahlungen einzutreiben. Sie müssen ihn also abgemahnt haben und eine Räumungsklage eingereicht haben.

Was deckt eine Mietausfallversicherung ab?

Die klassische Mietausfallversicherung deckt nicht gezahlte Mieten ab. Doch Sie können den Versicherungsschutz erweitern auf Sachschäden, die etwa entstehen, wenn der Mieter Ihre Wohnung verwahrlosen lässt.

Diese erweiterte Form wird oft auch Mietnomadenversicherung genannt. Mietnomaden sind Mieter, die vorsätzlich die Miete nicht zahlen und erst nach einer Räumungsklage ausziehen, ohne die Mietschulden zu begleichen. In der nächsten Wohnung setzen sie dieses Verhalten fort. Häufig hinterlassen Mietnomaden eine verwüstete Wohnung, da sie sich für diese nicht verantwortlich fühlen.

Die Mietnomadenversicherung sichert Sie auch gegen Kosten für eine Desinfektion bei Ungezieferbefall ab, die der Mieter verursacht hat, weil er die Wohnung verwahrlosen ließ. Auch, wenn der Mieter beim Auszug nicht alle Gegenstände mitnimmt oder Einrichtungsgegenstände zerstört zurücklässt, sind Sie versichert.

Ebenso sind Einlagerungskosten für einen Zeitraum von drei Monaten abgedeckt, die entstehen, wenn Sie Gegenstände wegen einer Renovierung auslagern müssen. Und auch die Renovierung der Wohnung ist mitversichert, meistens für einen Zeitraum von drei Monaten.

Welche Summe deckt eine Mietausfallversicherung ab?

Leider schrumpft die Versicherungsleistung bei genauerem Hinsehen oft schnell zusammen. Meist deckt die Versicherung höchstens zwölf Monatsmieten ab, oft gedeckelt auf einen Höchstbetrag zwischen 5.000 und 20.000 Euro. Sachschäden können Sie in der Regel bis zu 30.000 Euro absichern.

Manchmal müssen Sie auch eine Selbstbeteiligung von drei Monatsmieten zahlen oder sich mit rund 20 Prozent beteiligen – in der Praxis werden also statt zwölf eigentlich nur neun Monatsmieten abgesichert.

Bis die Versicherung einspringt, müssen Sie die Kaution, die der Mieter hinterlegt hat, zunächst aufbrauchen und die erforderlichen rechtlichen Schritte eingeleitet haben. Die Kosten eines Rechtsstreits werden aber meistens nicht abgedeckt – es sei denn, Sie haben diesen Schutz explizit dazugebucht. Es gilt also: Bevor Sie eine Mietausfallversicherung abschließen, sollten Sie genau das Kleingedruckte lesen.

Was kostet eine Mietausfallversicherung?

Wenn Sie sich nur gegen den Mietausfall absichern wollen, zahlen Sie rund 60 bis 100 Euro im Jahr. Doch umfangreichere Versicherungen können bis zu 300 bis 400 Euro jährlich kosten.

Sie können die Versicherungskosten zwar nicht auf den Mieter umlegen, allerdings können Sie sie als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Quellen: t-online, immonet, Gebäudeversicherung.net, Verivox

Auf der Suche nach einer neuen Hausverwaltung

Die ideale Hausverwaltung soll die Eigentümer von zeitraubenden Tätigkeiten entlastet und muss bereit sein, sich aktiv zu kümmern sowie regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. Dafür ist eine gute Organisation innerhalb der Firma und ein stetiger Kontakt zum Eigentümer erforderlich.

Für die Entscheidung zu einer neuen Hausverwaltung sollte man systematisch vorgehen und prüfen, welche Aufgaben die Hausverwaltung übernehmen soll und was im Verwaltervertrag stehen sollte.

Die Verwaltung einer WEG kann theoretisch auch einer der Eigentümer selbst übernehmen; da aber das WEG-Recht allerdings doch komplex ist und bei der Selbstverwaltung auch Interessenskonflikte entstehen können oder schlimmstenfalls Haftungsansprüche Dritter, empfiehlt sich die Berufung eines professionellen Hausverwalters. Und auch für Miethausbesitzer kann es sinnvoll sein, für Verwaltungsaufgaben einen Profi zu beauftragen. 

Ein Hausverwalter kennt sich aus und kümmert sich um alle Belange der Eigentümer und auch der Mieter!

Der Hausverwalter ist der organisatorische und operative Verwalter einer Immobilie und damit für die kaufmännische als auch die technische Verwaltung zuständig. Aufgaben eines Hausmeisters übernimmt er in der Regel nicht, wohl aber die Überwachung dieser Arbeiten. Allerdings gibt es keinen gesetzlich festgelegten Leistungskatalog der Aufgaben des Verwalters. Die Aufgaben werden individuell im Verwaltervertrag geregelt, müssen aber immer den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung entsprechen.

Ein WEG Verwalter kümmert sich um die kaufmännischen Belange einer Eigentümergemeinschaft (WEG) und erstellt Wirtschaftspläne, führt die Buchhaltung durch oder kümmert sich um die ordnungsgemäße Überprüfung aller Zahlungsein- und Zahlungausgänge. Er erstellt auch die Nebenkostenabrechnungen für die Eigentümer der einzelnen Wohn- und Sondereigentumseinheiten.

Vermietet ein Wohnungseigentümer seine Wohneinheit, rechnet er die entstandenen Nebenkosten mit seinem Mieter ab, sofern er sie nicht selbst tragen muss, denn er darf nicht alle Kostenpositionen, die ihm der Verwalter in Rechnung stellt, an seinen Mieter weitergeben. Instandhaltungsrücklagen oder eben die Verwalterkosten müssen die Vermieter selbst tragen.

Die Aufgabe des Verwalters einer WEG ist es außerdem auch jährlich die Eigentümerversammlung zu organisieren und durchzuführen. Bei dieser Versammlung werden Tagesordnungspunkte, etwa über anstehende Reparatur- und Sanierungsarbeiten abgearbeitet und die Beschlussfassung der Eigentümer dazu protokolliert. Diese Beschlüsse muss der Hausverwalter festhalten, so dass man auch nach Jahren noch auf dokumentierte Beschlüsse zurück greifen kann.

Im Unterschied zum WEG Verwalter vertritt der Mieterverwalter in der Regel nur ein Interesse, nämlich des Immobilieneigentümers, der an mehrere Mieter vermietet hat. Der Mietverwalter ist für die Verwaltung des gesamten Objektes zuständig, also auch für die einzelnen Wohneinheiten und ist sogar Ansprechpartner für die Mieter, wenn es Klärungsbedarf gibt oder Nebenkosten abgerechnet werden.

Häufig wurde hier vertraglich vereinbart, dass sich der Miethausverwalter zudem um die Vermietung der Einheiten kümmert, wenn ein Mieterwechsel stattfindet. Dafür erstellt der Miethausverwalter die Mietverträge und setzt auch Mieterhöhungen durch oder kümmert sich um Mietrückstände. Der Mieterverwalter überwacht auch den regelmäßigen und pünktlichen Eingang der Mietzahlungen. Als Verwalter darf er allerdings keine Vermittlungsprovision verlangen. Unter Umständen kann im Verwaltervertrag jedoch vereinbart sein, dass für die Abwicklung von Neuvermietungen zusätzliche Kosten berechnet werden.

Grundsätzlich gibt es keine festen Aufgaben eines Hausverwalters, die erbracht werden müssen. Seine Aufgaben werden im Verwaltervertrag geregelt und deshalb sollten Vermieter bzw. Auftraggeber die Details dieses Vertrages genau studieren und mit dem Hausverwalter abstimmen. Es ist zum Beispiel auch möglich, zu vereinbaren, dass der Verwalter nur Teilleistungen erbringt und andere Leistungen von dem Eigentümer selbst erbracht werden. Das ist zum Beispiel häufig bei einer Mietshausverwaltung vereinbart, wo geregelt wird, ob der Verwalter oder der Vermieter neue Wohnungsmieter akquiriert.

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